Autor: Silvan Hohl

Unterwegs auf dem TheoTrail

«Sag’s niemandem, aber ich bin fast ein wenig nervös», schreibe ich meiner Freundin Noemi, bevor wir uns am Bahnhof treffen, um den Zug nach Aarau zu nehmen. Beide sitzen wir seit Monaten im Homeoffice, und die Zugreisen sind rar geworden. Umso grösser ist die Freude, gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei erst noch eine Stadt zu entdecken, die wir beide kaum kennen.

Noemi und Luana wagen sich auf den TheoTrail in Aarau und entfliehen so auch dem Home-Office.

Es ist höchste Zeit, wieder einmal die eigenen vier Wände zu verlassen und etwas zu unternehmen! Wir wagen uns auf den neuen TheoTrail in Aarau, einer spielerisch-theologischen Schnitzeljagd, die wir gratis und ohne vorherige Anmeldung per Handy-App machen können. Der Vorteil: Wir lernen eine Stadt kennen, bewegen uns an der frischen Luft und kommen ungezwungen über Gott und die Welt ins Gespräch. Vor einem Unverpackt-Laden in der Altstadt Aaraus starten wir den

TheoTrail. Auf dem Weg zur nächsten Station diskutieren wir über die Frage, ob unser Glaube unser Einkaufsverhalten beeinflusst. Der Richtungspfeil führt uns zur Stadtkirche. Statt daran vorbei zu gehen, betreten wir sie. «Stühle in Kirchen sind praktisch», finden wir beide, «wir könnten die Stühle entfernen und eine Party feiern!» «Oder die Stühle könnten mit viel Abstand aufgestellt werden», lautet der etwas situationsgerechtere Einfall.

Wie war das mit diesen römischen Zahlen?

Zurück auf dem Trail finden wir heraus – nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem römischen Zahlsystem –, wann das Kloster in Aarau aufgehoben wurde und diskutieren auf dem Weg zur nächsten Station, wie frei wir eigentlich sind. Dort angekommen, sollen wir unseren Teamgeist mit Komplimenten stärken. «Du hast goldene Haare», ist das erste, was mir einfällt. Wir lachen und machen uns alberne und ernster gemeinte Komplimente. Vor einem Brunnen in der Altstadt will die App von uns wissen, ob wir daraus trinken würden, wenn sein Wasser uns ewiges Leben verhiesse. Wir sagen einstimmig nein. Gut aber, dass der Brunnen momentan ohnehin kein Wasser führt. Sonst hätten wir uns vielleicht doch

anders entschieden. Wobei wir eher auf ein ewiges Leben in einer neuen Welt hoffen! Beim Rathaus werden wir gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, in der Kirche zu arbeiten. Auf diese Frage müsste ich jetzt wohl mit einem bestimmten «Ja!» antworten, immerhin studiere ich Theologie. Sicher bin ich mir nicht, aber immerhin werde ich bald als Vikarin in der Kirche arbeiten – die Frage wird mich sicher weiterhin beschäftigen. Auf dem Rathausplatz erfahren wir ausserdem, dass Aarau für ein halbes Jahr die Hauptstadt der Schweiz war. Wussten wir beide nicht – ein TheoTrail ist also nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich!

Kleider machen Leute

In einem schönen Innenhof wird uns die Frage gestellt, ob unsere Kleider zeigen, wer wir sind, und finden uns nach einem kleinen Umweg vor dem Stadtmuseum Aaraus wieder. Wer genau hinsieht, muss bei der Frage zur Fassade des Museums nicht einmal rätseln. Einmal mehr zeigt sich: Wer aufmerksam ist, gewinnt (Punkte). Und wer genau hinsieht, findet auch den ein oder anderen Secondhand-Schatz beim nachhaltigen Shopping. Einen solchen Schatz darf ich deshalb auch auf einem Foto vor dem

Stadtmuseum festhalten. «Wo denn sonst?», beantwortet Noemi die Frage, ob eine Bibel im Altpapier entsorgt werden dürfe. «Stell dir vor, sie fällt dir ins Klo, dann willst du sie bestimmt nicht mehr benutzen», fährt sie fort. Ich gebe ihr recht, auch wenn ich mich bis heute frage, wie die Bibel dorthin gelangen sollte. Bevor wir weitergehen, gönnen wir uns eine Pause und essen etwas. Die Bestzeit werden wir wohl nicht abliefern, aber der Hunger ist einfach grösser als der Drang, zu gewinnen.

«Wenn du das liest, stehst du mit einem Fuss im Grab.»

Noemi will, dass dieser Spruch ganz klein auf ihrem Grabstein steht. «Muss da überhaupt etwas stehen, ausser meinem Namen und Geburts- und Todesdatum?», frage ich mich. Etwas später verrät Noemi mir allerdings ein Zitat von Albert Schweitzer, welches sie sich schon eher vorstellen könnte. Ich denke, dass der Spruch auf meinem Grabstein vor allem den Hinterbliebenen Hoffnung schenken sollte.

Der Trail führt uns weiter zum Torturm, auf dem wir die Toten zählen sollen. Ich zähle laut und werde prompt von einem Vorbeigehenden gefragt, ob ich da

oben nach Rapunzel suche. Eine Frau mit langen Haaren können wir auf dem «Totentanz» nicht entdecken.

Allmählich führt uns der Trail zurück zum Ausgangspunkt. Mein Handy hat mittlerweile fast keinen Akku mehr – die Kälte hat meinem Handy wohl mehr zugesetzt als uns –, für ein freudestrahlendes Abschluss-Selfie reicht er aber noch. Angeregt führen wir unser Gespräch über Gott und die Welt auf der Heimreise fort. Der Ausflug hat nicht nur unseren Homeoffice-Hintern gutgetan!

———
Luana Hauenstein (26) ist gerade dabei, ihr Theologiestudium zu beenden. Sie ist studentische Mitarbeiterin von theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche. Die TheoTrails, die es in 6 Städten der Schweiz gibt – Basel, Bern, Zürich, Aarau, Schaffhausen und St. Gallen – dauern rund 80 Minuten und können kostenlos mit der Handy-App Actionbound besucht werden. Weitere Infos: www.theologie-erleben.ch/theotrail

Mach mal Pause und tu’ dir was Gutes!

Schaust du alle paar Minuten auf dein Smartphone, um zu sehen, ob jemand etwas Neues gepostet hat? Wirst du während einer längeren Bahnfahrt nervös, weil du nicht rauchen darfst? Kannst du niemals stoppen, bevor du die ganze Tafel Schokolade aufgegessen hast? Dann ist es Zeit für ein time:out! Die Vorteile sind beträchtlich. 3 junge Menschen haben es versucht und sprechen darüber.

PS: Es gibt viel zu gewinnen. Mehr dazu findest du ganz am Ende dieses Artikels… Viel Glück!

Hast du dich auch schon mal gefragt, woher eigentlich der duftende Kaffee stammt, den du dir jeden Morgen in die Tasse giesst? Wie viel die Kaffepflückerin in Bolivien, Indonesien oder Äthiopien verdient? Oder wo all die Coffee-to-go-Becher und Kaffeekapseln landen, die hierzulande tagtäglich tausendfach konsumiert werden? Die Gründe und Motivationen fürs Verzichten sind unter den zahlreichen TeilnehmerInnen an der time:out-Aktion des Blauen Kreuzes Schweiz höchst unterschiedlich. Bei den meisten von ihnen begann das

Interesse für die Themen Konsum, Fasten und Verzichten exakt mit solchen Fragen. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über globale wirtschaftliche Zusammenhänge und Abhängigkeiten und reflektieren die gesellschaftlichen und ökologischen Folgen ihres eigenen Konsumverhaltens. Und wirken durch bewussten Konsum oder Verzicht dem verschwenderischen Lebensstil, dem Überfluss an Konsumgütern und den damit einhergehenden Problemen entgegen.

Jaël, Katja und Lars haben es gewagt und letztes Jahr auf Social Media, Nutella oder Schokolade verzichtet. In den Videos erzählen sie über ihre Erfahrungen. Als beispielsweise Lars sein geliebtes Nutella auf die Crêpes streichen wollte, aber darauf verzichten musste. Oder bei Katja, der immer wieder Schokolade angeboten wurde und sie diese schweren Herzen ablehnen musste. Jaël geht noch weiter. Sie hatte

letztes Jahr auf Social Media verzichtet, weil sie bemerkte, wie viel Zeit sie auf den sozialen Medien verbrachte. Dieses Jahr versucht Jaël auf ihren geliebten Kaffee zu verzichten. Sie sagt über sich, dass dieser zu ihrer morgendlichen Routine gehört. Doch Jaël bemerkte auch, dass sie in der letzten Zeit etwas zu viel davon konsumierte. Zeit für ein time:out.

Du kannst nur gewinnen!

Haben dich Jaël, Katja und Lars überzeugt? Dann zögere nicht und melde dich doch selber zur time:out-Challenge an. Die Aktion time:out findet vom 21. Februar bis 3. April 2021 statt und hier geht es zur Anmeldung: https://www.timeoutschweiz.ch/teilnehmen/
Doch es kommt noch besser! Denn wenn du unseren mittendrin.life-Newsletter noch nicht abonniert hast, dann mache es jetzt unter: https://mittendrin.life/kontakt/ und gewinne dieses coole Smartphone-Detox-Set! Wir werden es unter allen Newsletter-Abonnent*innen auslosen und vielleicht bist du der oder die glückliche Gewinner*in. Viel Glück!

Dieses Smartphone-Detox-Set gibt es zu gewinnen, wenn du den mittendrin.life-Newsletter abonnierst!

Sternsinger 2021 – Videoproduktion mit Corona-Massnahmen

In einer Kooperation von Missio und underkath entstand ein Video zur Sternsinger-Aktion Anfang dieses Jahres. Die Covid bedingten Massnahmen erschwerten nicht nur die Aktion, sondern auch die Videoproduktion. Doch Filmer Benedikt Arndgen liess sich von den schwierigen Umständen nur noch mehr inspirieren!

Wie geht Sternsingen im Jahr 2021? Und was machen Sternsinger überhaupt? Dieses kreative Video zeigt, wie Sternsinger trotz Coronakrise ihren Beitrag für eine gerechtere und geschwisterliche Welt leisten – nach dem Sternsinger-Motto von Missio „Kinder helfen Kindern”.

Wie geht Sternsingen? Und was machen Sternsinger überhaupt? Diese Fragen sollten im Video für Missio, welche die Sternsinger-Aktion organisiert und betreut, beantwortet werden. Doch eine ganz andere Sache überschattete die Vorproduktion des Videos Mitte Dezember. Zu diesem Zeitpunkt war nämlich noch unklar, welche Restriktionen der Bundesrat für die Weihnachts- und Neujahrszeit beschliessen sollte. Genau die Zeit, in der das Video gedreht werden sollte. Und es kam, wie es kommen musste, die Massnahmen

wurden weiter verschärft, wodurch natürlich auch die Sternsinger-Aktion betroffen war. Für die Kinder galt eine Maskenpflicht (ab 12 Jahren). Weiter durften sie keine Wohnungen betreten und es durfte nicht gesungen werden. Auch das gemeinsame Essen und Trinken, dort, wo die Kinder angekleidet und instruiert werden, wurde verboten. Das Durchführen des Sternsingens wurde nur für den religiösen Teil erlaubt. Das hiess, für das Sternsingen (ohne Singen!) und für das Geldsammeln.

Benedikt dreht leidenschaftlich gerne Videos! Das zeigt auch sein neustes Projekt.

Nach den abgeschlossenen Dreharbeiten schnitt und vertonte Benedikt das Video, damit es pünktlich am 22. Januar auf underkath veröffentlicht werden konnte. Trotz Einschränkungen ist es Benedikt Andgern gelungen, die Grundfragen: Wie geht Sternsingen? Und was machen Sternsinger überhaupt ? zu beantworten. Entstanden ist ein kreatives und unterhaltsames Video, das zeigt, wie Sternsinger trotz Coronakrise ihren Beitrag für eine gerechtere und geschwisterliche Welt leisten – nach dem Sternsinger-Motto von Missio „Kinder helfen Kindern“.

Die 16-teilige Carlo Acutis-Serie erreicht Rekordzahlen!

Die 16-teilige Carlo Acutis-Serie von Regula Fischer endete am 29. Januar mit einem grossen 20-minütigen Finale. Die Serie hat bisher über 85’000 Aufrufe erhalten und erhielt Reaktionen aus Deutschland und Österreich. Wir schauen nochmals auf die 16 Episoden zurück.

In der finalen Folge der Carlo-Acutis-Geschichte sprechen junge Menschen über die acht Punkte, mit denen man die Heiligkeit erreichen kann.

Am Freitagabend des 18. Septembers 2020 um 17:00 ging es los. Die erste Folge „Wer war Carlo Acutis?“ wurde veröffentlicht. Mit über 15’000 Aufrufen ist es die meist angeklickte Folge der Serie und das am drittmeisten angeschaute Video auf dem Youtube-Kanal von underkath. Die Kommentare sind positiv: „Danke schön! Gott segne ihn.“ Oder „Seliger Carlo bitte für uns“ sind nur einige Stimmen. Eine Woche später startete dann auch die zweite Folge „Carlo Acutis und die Freundschaft“, ebenfalls sehr erfolgreich. 

Der kath.ch-Artikel von Ueli Abt „Warum Regula für den Seligen Carlo Acutis schwärmt“, sorgte zusätzlich für weitere Publicity. Darin erzählt Regula Fischer, wie sie durch einen mit der Jugendpastoral betrauten Priester auf Carlo aufmerksam gemacht wurde. Während der Produktion der Serie durfte Regula mit anderen jungen Menschen nach Assisi reisen. Dort sprachen sie mit der Mutter von Carlo Acutis und konnten den Glasschrein, in dem Carlo liegt, besuchen. Regula meinte, es sei „Mega eindrücklich und berührend“ gewesen. Carlo wirkte, als sei er „eben gerade eingeschlafen“.

Wer war Carlo Acutis? In der ersten Folge der Miniserie sprechen junge Menschen über ihren Eindruck und ihre Haltung zu Carlo.

Die Geschichte von Carlo lief über 4 Monate hinweg jede Woche auf underkath. Die Leistung, die Regula Fischer inhaltlich und technisch vollbrachte, ist unglaublich. Sie hat mit viel Kreativität und Know-how das Leben und den Glauben von Carlo Acutis für ein breites Publikum erlebbar gemacht. Die Videos zeigen mit Grafiken, Bildern und Videos einen wunderbaren Einblick auf diesen außergewöhnlichen Jungen.

Für Geflüchtete sieht die Realität anders aus

Geflüchtete, die sich in ihrem Heimatland in einer Hochschulausbildung befanden, stehen vor grossen Hürden, wenn sie ihr Studium in der Schweiz fortsetzen möchten. Die Theologie- und Nahoststudentin Marina Bressan (26) aus Basel setzt sich im Rahmen des Projekts «Perspektiven – Studium» für sie ein.

Marina Bressan setzt sich für geflüchtete Student*innen ein.

Marina, worum geht es beim Projekt «Perspektiven – Studium»?

Dich für dein Studium anzumelden, war ziemlich easy? Ein paar Dokumente ausfüllen, Semestergebühren bezahlen – fertig? Für viele geflüchtete Menschen sieht die Realität ganz anders aus. Ihre Diplome werden in der Schweiz nicht anerkannt. Mit den finanzierten Sprachkursen

erreichen sie nicht das Niveau, das die Hochschulen fordern. Sie können das Studium nicht finanzieren. Hier setzt das Projekt Perspektiven – Studium an: Wir initiieren und begleiten Projekte und studentische Initiativen für Geflüchtete an Hochschulen.

Wie bist du dazu gekommen, dich in diesem Projekt zu engagieren?

2019 habe ich ein Semester lang in Beirut studiert. Einige meiner Mitstudent*innen waren syrischer oder palästinensischer Herkunft. Mit ihnen habe ich viel darüber gesprochen, was es für sie als Vertriebene bedeutet, in Europa oder den USA studieren zu wollen. Die Hürden sind enorm hoch. Visa, Anerkennung von Diplomen, Sprache, Finanzierung – daran

zerschellen Träume und geht Potential verloren. Zurück in der Schweiz habe ich realisiert, dass es vielen Menschen mit Fluchthintergrund hier in der Schweiz genau gleich ergeht. Als ich die offene Stelle entdeckt habe, war mir deshalb klar: Das ist ein Thema, für das ich mich engagieren möchte.

Hattest du schon persönlich Kontakt mit Geflüchteten, denen ihr einen Vorlesungsbesuch ermöglichen konntet?

Perspektiven – Studium versteht sich als Dachorganisation. Wir unterstützen lokale Projekte an Hochschulen und setzen uns auf politischer Ebene für einen chancengerechten Hochschulzugang ein. Das heisst, wir ermöglichen es geflüchteten Menschen nur indirekt, Vorlesungen zu besuchen. Natürlich bin ich aber in Kontakt mit vielen Menschen, die durch Schnupperprojekte oder Brückenangebote an Vorlesungen teilnehmen oder ein reguläres Studium aufnehmen konnten.

N. ist eine junge Frau aus Kolumbien, wo sie Film und Fernsehmoderation studiert hat. In der Schweiz angekommen, haben die Behörden ihr das Filmmaterial weggenommen, das sie für ihren Abschluss gebraucht hätte. Sie hat das Material erst vier Jahre später zurückerhalten.

Dennoch hat sie sich nicht entmutigen lassen und ist ihren Weg gegangen: Sie hat ein Praktikum absolviert und am Schnupperprogramm der Zürcher Hochschule der Künste teilgenommen, wo sie heute im Master eingeschrieben ist. Das Studium kann sie dank privater Unterstützung finanzieren.

Ein solches Happy End erleben leider längst nicht alle. Y. hat in der Türkei Medizin studiert und bereits zehn Jahre Berufserfahrung als Arzt. Während des Lockdowns im Frühling meldete er sich bei mehreren Schweizer Spitälern als freiwilliger Helfer und erhielt nur Absagen. In der Schweiz nochmals Medizin zu studieren, wäre völlig absurd – zudem gelten für Ausländer*innen bei der Zulassung zum Medizinstudium besondere Bedingungen, die kaum erfüllbar sind.

Was beeindruckt dich an diesen Menschen?

Ihr Wille. Für viele Menschen, die in der Schweiz auf die Welt kommen und aufwachsen, ist ein Studium eine Option unter vielen.

Für sie nicht. Sie müssen sich stark dafür einsetzen, dass sie in der Schweiz studieren können oder ihr Abschluss hier anerkannt wird.

Sind die Sprachbarrieren nicht unüberwindbar – gerade an der Uni mit all der «Fachsimpelei»?

Unüberwindbar würde bedeuten, dass es niemand schaffen kann. Aber es studieren bereits Geflüchtete an Schweizer Hochschulen. Sprache ist lernbar – auf jedem Niveau. Die Herausforderung ist eher, dass vielen Geflüchteten nur Sprachkurse bis zu einem relativ

tiefen Niveau finanziert werden. Um sich an einer Universität regulär zu immatrikulieren, wird oft ein B2/C1-Zertifikat gefordert. Das sind systemische Hürden, künstliche Barrieren, die viele Menschen ausbremsen, obwohl für sie die Sprache lernbar wäre.

Welche Studienfächer sind bei Geflüchteten besonders gefragt?

Ich beobachte nicht, dass gewisse Studienfächer bevorzugt werden. Mir sind Personen bekannt, die

Wirtschaft, Umweltwissenschaften, Kunst, Jura und anderes studieren (wollen).

Die Theologie gehört nicht dazu. Können Geflüchtete mit deinem Studienfach etwas anfangen?

Zum einen ist Theologie an den meisten Schweizer Hochschulen immer noch christliche Theologie – das heisst Geflüchtete eines anderen Glaubens können damit wohl tatsächlich weniger anfangen. Zum anderen vermute ich, dass sich viele nicht im Klaren darüber

sind, was es hier bedeutet, Theologie zu studieren. In der Schweiz hat man mit einem Theologiestudium viel mehr berufliche Optionen als in anderen Ländern. Man muss nicht einfach Pfarrer*in oder Priester*in werden – das zeigt ja mein Beispiel.

Sind dein soziales Engagement und dein Interesse an Theologie miteinander verknüpft? Oder anders gefragt: Gibt dir die Auseinandersetzung mit den grossen Fragen des Lebens eine andere Perspektive auf dich selbst und andere?

Klar! Fragen nach einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitmenschen und mit der Welt, in der wir leben, beschäftigen mich, seit ich klein bin. Durch das Theologiestudium habe ich mich intensiv mit diesen Gedanken auseinandersetzen können, sie aus ganz unterschiedlichen

Perspektiven und durch die Texte anderer Denker*innen hinterfragen und beleuchten können. Die «Auseinandersetzung mit den grossen Fragen» wird für mich wohl nie enden – das Gefühl, das soziales Engagement in unserer Welt überlebenswichtig ist, hoffentlich genauso wenig.

Zuletzt: Wie kann man das Projekt «Perspektiven – Studium» unterstützen?

Auf ganz unterschiedlichen Wegen! Ganz aktuell, indem man die Petition Bildung jetzt (Link: https://bildung-jetzt.ch/petition) online unterzeichnet. Aber auch, indem man sich Zeit für Menschen nimmt, die in die Schweiz geflüchtet sind. Es gibt an fast jeder Hochschule Programme, die

studentische Geflüchtete unterstützen, beispielsweise den Offenen Hörsaal in Basel. In den Projekten kann man sich als Mentor*in oder Vorstandsmitglied engagieren. Und natürlich kann man diese Projekte finanziell mittragen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

———
«Perspektiven – Studium» ist ein Projekt des Verbands der Schweizer Studierendenschaften VSS-UNES. Weitere Infos: www.Perspektiven-Studium.ch. Das Interview wurde geführt von theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche.

Das HipHop-Center wird umgebaut!

Das HipHop-Center in Bern baut um. Trotz den Teil-Lockdowns können Jugendliche unter 16 Jahren Tanzkurse besuchen.

Hier entsteht ein neues Studio!

Das HipHop-Center startet nicht nur in ein neues Jahr, sondern auch in den langersehnten Umbau von Studio, Büro und Küche. Seit dem 4. Januar werden Wände herausgerissen, neue aufgebaut und das Center verwandelt sich regelrecht in eine Baustelle. Am 26. Februar 2021 wird das Center mit einem

neuen Tonstudio inkl. neuem Technikequipment, einem offen gestalteten Büro und einer grösseren Küche fertiggestellt. Danach muss das Team nur noch auf die Besserung der Corona-Situation warten, damit das Jugendzentrum wieder allen zugänglich gemacht werden kann.

…und auch eine neue Küche darf nicht fehlen.

Trotz des Teil-Lockdowns und Umbaus können folgende Kurse für Jugendliche unter 16 Jahren und unter Einhaltung der gegebenen Schutz-Massnahmen angeboten werden:

– Kids Breakdance: Montag, 18.00-19.00 Uhr

– Breakdance fortgeschritten: Dienstag, 18.00-19.00 Uhr

– Teenie-Tanzen am Mittwochnachmittag von 14.00-15.00 Uhr

Bei Interesse melde dich unter info@hiphopcenter.ch oder unter der Nummer 031 511 21 14.

24 – Weihnachtsgeschichte

Weihnacht in der Tiefgarage

Alle haben hier zusammengefunden
die Forscher haben sogar den Rassist vom Flughafen überwunden.

Sogar der Typ mit den Waffen ist gekommen!
jetzt hat eine neue Aera von Frieden begonnen…

Alle spüren: Jesus ist gut
sie merken, dass er sie glücklich machen tut 😉

Und Jesus werden 3 wertvolle Gaben geschenkt
unter anderem Bitcoins, damit sind seine Möglichkeiten unbeschränkt.

Alle sind beisammen in dieser heiligen Nacht
sie feiern die Geburt Christi in voller Pracht.

von Xavier, 14

23 – Weihnachtsgeschichte

Forscher im Spital

Hmm, komisch, im Edelspital ist Jesus nicht
gibt es noch was Exklusiveres? Egal – wir folgen einfach des Sternes Licht
im Umkreis von 100Metern muss er sein
dann schenken wir ihm 3 Geschenke und seinen Eltern einen Wein.

Ich will jetzt nichts Falsches sagen,
aber ich würde die Idee mit dem Wein absagen…

Diese Diskussion müssen wir jetzt nicht führen,
wir sollten schon lang bei Jesus sein und uns langsam vom Fleck rühren!

von Xavier, 14

Das Friedenslicht in Zürich (2020)

Das ORF entzündet jedes Jahr in der Geburtsgrotte von Bethlehem das Friedenslicht. Am dritten Adventssonntag, 13. Dezember 2020, ist es in der Schweiz angekommen.
Es steht unter dem Motto «Ein Licht, das verbindet». Die Verbundenheit mit Menschen unterschiedlicher Kulturen, sozialer Schichten, Weltanschauungen und Religionen ist möglicherweise gerade in diesen schwierigen Zeiten von noch grösserer Bedeutung.

Die Jugendseelsorge Zürich ist erstmals dabei und organisiert 2021 den Hauptstützpunkt in Zürich.

Filmische Umsetzung: Fabian Egger

(c) Jugendseelsorge Zürich

Was ist Weihnachten für dich? – 3. Teil

Diese besondere Frage stellten Jugendliche des Könizer Filmteams YouReport Passanten in der Region Bern. Was nach einer normalen Frage tönt, entwickelt sich zu einer emotional geladenen Fragestellung hinsichtlich Corona-Weihnachten.

Die Weihnachtsumfrage – 3. Teil

Der 12-jährige Kameramann Dominik sagt dazu: “Weihnachten: Wieder einmal sieht man, wie unterschiedlich wir Menschen sind und somit auch unterschiedlich Weihnachten feiern. Gerade jetzt in Zeiten einer Pandemie.

Manche feiern dem Virus angepasst, und andere machen ab, als wäre alles normal. Ich feiere dieses Jahr nur im engsten Rahmen. Es werden zwar nicht mit Abstand 😉 die besten Weihnachten, aber man muss das Beste daraus machen.

22 – Weihnachtsgeschichte

Der Oberst ruft aus

Wir werden unsere Waffen nicht weglegen!
du kannst uns nichts befehlen – da hab ich was dagegen!
und ja: die Schweiz ist zwar neutral!
doch wenn wir uns nicht verteidigen könnten, wären die Folgen fatal!
Wir wollen ja schliesslich alle in Sicherheit leben!
und dieser Jesus-Typ wird nicht einfach alles Schlechte beheben!

von Xavier, 14

21 – Weihnachtsgeschichte

Gabriel hütet die Gewehre

Also, Soldaten, ihr braucht jetzt keine Waffen mehr
denn damit macht ihr euch nur das Leben schwer.
Um Jesus zu finden geht ihr einfach geradeaus
irgendwann seht ihr dann ein gelbes Haus
darunter ist eine Mc Donalds Filiale
ein Stock tiefer ist ne Tiefgarage
in einem Bettchen wird er sein
dort liegt er – beinah ganz allein.

von Xavier, 14

20 – Weihnachtsgeschichte

Rekruten erhalten eine überraschende Neuigkeit

Hallo liebe Soldaten, gerade ist der Heiland geboren
von jetzt an kann die Welt in Frieden leben und ist nicht mehr verloren
geht nach Bern Bethlehem, dort werdet ihr ihn sehen
wenn ihr ihn trefft werdet ihr verstehen.

Ich bin übrigens Gabriel, ein Gesandter von Gott
Und kommt bitte nicht mit der Aussage Engel spielen Harfe –
sie ist nämlich Schrott.

von Xavier, 14

Valentins “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Valentins “Stadt der Zukunft”

19 – Weihnachtsgeschichte

Rekruten auf der Wache

Wir haben n’ M16 Gewehr in der Hand
zur Verteidigung von unserem schönen Land
wir bewachen was von dem wir nicht wissen was es ist
und hoffen mal dass unsere Militärlampe nicht erlischt
hier draussen ist es nämlich ziemlich kalt
wir stehen schliesslich auch in einem dunklen Wald

von Xavier, 14

Was ist Weihnachten für dich? – 2. Teil

Diese besondere Frage stellten Jugendliche des Könizer Filmteams YouReport Passanten in der Region Bern. Was nach einer normalen Frage tönt, entwickelt sich zu einer emotional geladenen Fragestellung hinsichtlich Corona-Weihnachten.

Der 13-jährige Kameramann Eliad sagt dazu: “Ich fand es spannend, zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen Weihnachten feiern. Viele ziehen sich zurück wegen dem

Coronavirus, und für andere wird Weihnachten gar nicht anders. Ich werde das Fest nicht im grossen Rahmen feiern, sondern nur mit meiner Familie.”

18 – Weihnachtsgeschichte

Forscher werden befragt

Hallo mein Herr – Sie sind amerikanischer Forscher! Sie können in den Flughafenbereich gehen.
Und Sie beide müssen jetzt noch zur Kontrolle – wie das funktioniert werden Sie schon sehen.

Aber warum genau wir?
Wir sind für die gleichen Zwecke mit dem Ami hier.

Nein, meine Herren, das ist ein Zufallstest!
Wir halten Sie ja nicht zu lange hier fest

Nur wegen unserer Hautfarbe machen Sie das doch!
Wie gesagt: eine Zufallsprobe ist das immer noch.

Nur so als Info: Wir haben gerade alles gefilmt und aufgenommen
Wir würden vorschlagen, Sie lassen und durch, sonst posten
wir das auf Twitter und dann werden Sie ziemlich grossen
Ärger bekommen…

von Xavier, 14

Mayas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Mayas “Stadt der Zukunft”

Nur wegen des Wetters nicht raus gehen,

ist in meiner Stadt keine Option:

Denn wenn du aus dem Fenster siehst,

siehst du genau das Wetter,

dass du dir wünscht.

Du bist willkommen,

egal welche Ansprüche du stellst.

17 – Weihnachtsgeschichte

Ein Bett in der Tiefgarage

Ja, ich weiss, die beste Lösung ist es nicht
und wir halten das jetzt halt ein bisschen schlicht
Ich habe euch hier schon mal ein Bettchen bereitgemacht
aber soweit wird es wohl nicht kommen, denn so ein Kind gebärt man nicht unbemerkt über Nacht.
Ich geh jetzt mal zurück
und wünsche euch und dem Kind im Bauch noch ganz viel Glück.

von Xavier, 14

16 – Weihnachtsgeschichte

Maries Tante hat keinen Platz

Hallo Tante ich hab ne wichtige Frage an dich
wir suchen nach einem Hotel, doch die wollten uns Studenten nicht.
Ich wollte fragen: Wäre es möglich, dass wir eine Weile bei dir sind?
Nein, liebe Marie, meine Wohnung ist zu klein für uns alle, mein Kind
Ich schick euch jetzt aber nicht einfach fort
und überlege mir noch einen geeigneten Ort.

von Xavier, 14

Was ist Weihnachten für dich? – 1. Teil

Diese besondere Frage stellten Jugendliche des Könizer Filmteams YouReport Passanten in der Region Bern. Was nach einer normalen Frage tönt, entwickelt sich zu einer emotional geladenen Fragestellung hinsichtlich Corona-Weihnachten.

Die 16-jährige Jungfilmerin und Regisseurin sagt dazu: “Ich fand es bei der Umfrage sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Altersgruppen Weihnachten feiern und wie bei ihnen trotz Corona

festliche Stimmung aufkommt. Ich werde dieses Jahr in sehr kleinem Rahmen feiern, ohne Verwandte und nur mit meiner Familie. Erst wenn so etwas wegfällt, merkt man, wie wichtig es ist!”

Martas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Martas “Stadt der Zukunft”

15 – Weihnachtsgeschichte

Im Hotel gibt es kein bezahlbares Zimmer

Wir haben schon die ganze Stadt durchsucht und es gab kein freies Zimmer
nur überteuerter Kram mit viel Glitzer und Glimmer
Auch dieses Hotel können wir niemals bezahlen
schliesslich brauchen wir es nicht, um auf Insta zu prahlen
Besetzten darf man sowieso nur noch ganz wenige Hotelzimmer
Kein Platz für uns –  Corona macht alles noch schlimmer

von Xavier, 14

14 – Weihnachtsgeschichte

Joe und Marie haben eine Autopanne

Ach Mann, das Auto ist schon wieder kaputt
dieses Müllding wurde zusammengebaut aus Blech und Schrott
Am besten lassen wir das Auto einfach stehen
Ob das eine gute Idee ist werden wir schon sehen
Die Entsorgungskosten können wir jedenfalls sparen
Und dann mit Uber ins Hotel fahren

von Xavier, 14

Hannas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeitet haben. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Hannas “Stadt der Zukunft”

diverCITY

Diversity: Unterschiedlichkeit

Wenn alle gleich wären,

Wäre die Welt doch langweilig.

Ich finde

Bei einer Stadt ist das besonders wichtig!

Ich fände es toll,

Wenn Basel etwas mehr eine

diverCITY würde!

13 – Weihnachtsgeschichte

Joe und Marie erhalten Post vom Bund

Hey Joe, hier ist wieder mal irgend ein komischer Brief
ist das wieder ne falsche Bestellung von Alexa? Ich weiss nicht was falsch lief.

Nein, Marie, der Brief ist vom Bund
Schau mal wieviel da steht, die schreiben sich ja die Finger wund
Die schreiben, wir müssen nach Bern zu meinem Heimatort gehen
Und dort ein Dokument unterschreiben – warum genau werde ich wohl nie verstehen.

von Xavier, 14

12 – Weihnachtsgeschichte

Forscher diskutieren Entdeckung

Dieser Stern kommt mir trotzdem vor wie eine Illusion
denn er ist speziell im Vergleich zur aktuellen Sternenkonstellation
Übrigens: neben den Äthiopiern ganz links auf dem Bild
bin ich – Amerikaner – steht auf meinem Namensschild
Und dieser Stern!
Er ist nahe bei einer Stadt namens Bern (??)
Kann es sein? Das müssen wir sehen
Packt eure Sachen zusammen – wir gehen.

von Xavier, 14

Hanna Lisas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Hanna Lisas “Stadt der Zukunft”

Die Spuren der Menschen

11 – Weihnachtsgeschichte

Forscher in Addis Abbeba entdecken seltsamen Stern

Durch hochkomplexe Formeln, ausgerechnet mit meinem Quantencomputer
Habe ich die Koordinaten berechnet und erziele damit grössere Erfolge als Martin Luther
Mein hochautomatisiertes Hightech-Teleskop zoomt vollautomatisch auf den neuen Stern
zudem misst es Bestandteile, Atmosphärentemperatur und die Bestandteile im Kern
Die Informationen werden gesendet zur National Astronautics an Space Administration
und werden dort gespeichert mit der Präzision
von einem Atom

von Xavier, 14

10 – Weihnachtsgeschichte

Lisa bringt John zu Zac

Endlich ist unser Kind zur Welt gekommen
der Traum hat sich erfüllt und ein neues Kapitel unseres Lebens begonnen
Das war so alles nicht zu berechnen
Wir haben das Kind John genannt – und Zac kann wieder sprechen!
Und schau mal, wie er singt!
Ich will jetzt nicht behaupten, dass es besonders gut klingt…

von Xavier, 14

Emils “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Emils “Stadt der Zukunft”

One day you leave this world.

So live a life you want to remember.

Try new things.

Find out, which things you love

Than do them often.

Dance like no one is watching.

Sing like no one is listening.

Follow your dreams.

Live your life.

You only live once.

09 – Weihnachtsgeschichte

Marie besucht Lisa

Hallo Lisa ich bin’s, Marie.
Schön dich mal zu sehen denn wir sehn uns fast nie.
Liebe Lisa auch du bist schwanger mit deinem Kind,
ich finde das geht alles viel zu geschwind…
Kannst du mir einen Tipp geben um…

Oh, nein, mein Baby hat sich grad zum ersten Mal bewegt!
Wahnsinn, dass das so schnell aus einer Zelle entsteht!
Wegen dir hüpft das Kind in meinem Bauch
Du hasts von Anfang an geglaubt – das tun die andern jetzt bald auch!

Ich spürs, mit dir wird alles gut
Hab einfach Vertrauen und verlier nicht den Mut.

von Xavier, 14

08 – Weihnachtsgeschichte

Zac lacht Gabriel aus

Ganz ehrlich: du bist so nen Psychopath
Ich gebe dir jetzt mal nen kurzen Rat
Du gehst jetzt ganz schnell wieder heim
Sonst wird die Polizei in 5 min da sein

Hey, warum glaubst du mir denn nicht?
dir ist schon klar: Ich entscheide über dich.
Weisst du was: Ich diskutier nicht mit dir
denn ich, Engel Gabriel, entscheide was mir dir passiert
Bis zur Geburt des Kindes kannst du nicht mehr reden
Und danach wirst du schön dein Baby pflegen!

Das Theater mit Zack!! Als würd ne riesige Mauer uns trennen
Wie wenn sich ein paar Texaner nicht zu Trumps Meinung bekennen

von Xavier, 14

Cleas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Cleas “Stadt der Zukunft”

07 – Weihnachtsgeschichte

Pöstler Zac erhält überraschende Neuigkeiten

Hallo lieber Zac, deine Gebete wurden erhört
dass du und deine Frau kein Kind bekommen könnt macht euch empört
Aber sei jetzt bitte nicht verstört.

Erschrick nicht – Engel Gabriel werde ich genannt
Ich werde oft an meinen Flügeln erkannt;-)

Du musst das alles deiner Frau erzählen
denn sie wird bald ein Kind gebären.

Ich hoffe dass die Nachricht dich ein wenig motiviert
Ok, ich muss dann mal los –
und übrigens: du wirst ja bald schon pensioniert!

von Xavier, 14

Claras “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Claras “Stadt der Zukunft”

unvorstellbar traumhaft

eine bunte blumenwiese

anstatt eines asphaltbodens.

einen buschigen, umwelt-unterstützenden baum.

einen traumhaft, surealen himmel

während eines unvergesslichen sonnenuntergangs.

bunte, unterschiedliche häuser

anstelle von langweiligen betonklötzen.

Das ist wahrhaft die stadt meiner träume.

05 – Weihnachtsgeschichte

Marie klärt Joe auf

Hey Joe, was hast du heute gemacht?
Hab an der Uni ne Prüfung fertiggebracht
– die Prof hat mich dann leider ausgelacht.

Aber Joe ich habs dir ja gesacht
du kannst so nicht lernen – erst um Mitternacht.

Und du? Siehst aus, als wärst du durch den Wind.
So ein Mann hat gesagt ich wäre schwanger mit Gottes Kind
und Joe, glaub mir bitte, dass das wirklich stimmt

Nein, Marie, lüg mich bitte nicht an
du weisst genau dass das nicht stimmen kann
warum betrügst du mich mit einem anderen Mann?

Ich geh jetzt mal weg das kann doch nicht sein
lass mich bloss gehen – und zwar allein!

von Xavier, 14

Chef Jeunesse – Christmas Edition!

Chef Jeunesse ist zurück! Und zwar mit vier neuen und kurzen Videos, die dir die Weihnachtszeit versüssen. Denn sie zeigen dir, wie du ganz schnell und einfach verschiedene Sorten Weihnachtsguezli backen kannst.

Silvan (25)

Michael zeigt uns in diesem kurzen Tutorial, wie man einfach und schnell ganz leckere “Mailänderli” backen kann. Viel Spass und en Guete!

Jugendliche werden zum Chef de Cuisine und kochen ihren Kollegen und Freundinnen eigene Lieblingsspeisen über einen Live-Stream auf YouTube vor.

Vor jeder neuen Folge von Chef Jeunesse wird die Einkaufsliste veröffentlicht, damit die passenden Zutaten besorgt werden können. So haben Jugendliche die Möglichkeit, miteinander zu kochen – für ihre Geschwister, ihre Eltern und Grosseltern.

Was ist diesmal anders? Alle zehn bisherigen Folgen von Chef Jeunesse wurden live über YouTube gesendet. Das (Schutz)Konzept war klar: Live mitkochen für dich und deine Familie und dabei vernetzt zu sein mit deinen Freunden, die du wegen Corona nicht sehen kannst. Aber in der Adventszeit haben wir alle superviel zu tun. Daher dachten wir uns warum nicht mal kurz und bündig? Die Videos dauern nur zwischen 2 und 3 Minuten. Viel Spass beim Nachbacken und en Guete!

Die Leiterministranten der Pfarrei St. Elisabeth Kilchberg während den Dreharbeiten zu Chef Jeunesse.

———
Chef Jeunesse wurde produziert von:

Underkath: Underkath ist ein YouTube-Kanal für Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Deutschschweiz. Junge Menschen drehen Videos  über ihre eigene Lebenswelt und stellen sich dabei Fragen zu Religion, Spiritualität, Kultur und Politik. Ob Podcast oder Video – alles ist möglich. Das Projekt gehört zum Angebot vom katholischen Medienzentrum. www.underkath.ch

AKJ Albis: Die Animationsstelle kirchliche Jugendarbeit (AKJ) Albis fördert die kirchliche Jugendarbeit vor Ort in der Pfarrei. Wir beraten und begleiten Jugendarbeitende und Pfarreigremien. www.jugendseelsorge.ch/die-akj-im-kanton/akj-albis

04 – Weihnachtsgeschichte

Marie denkt nach.

Was hat der Mann denn für ein Problem

behauptet Dinge und nennt sich (Engel!) Gabriel

Doch wenn das alles stimmt?

Dann würde ich die Mutter von Gottes Kind?!

Aber Joe und ich verdienen nicht einmal Geld

ich weiss nicht mal, wann Joe seinen Abschluss erhält

ich bin noch nicht für ein Kind bereit –

das überstehen würden ich und Joe aber zu zweit.

Mal sehen was Joe dazu sagt

Ich hoffe nur, dass er mich nicht hinterfragt.

von Xavier, 14

Aureliés “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Aurelies “Stadt der Zukunft”

Für die Zukunft wünsche ich mir eine bunte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

03 – Weihnachtsgeschichte

Der Engel Gabriel besucht Marie in der Werkstatt.

Da kommt ein Engel namens Gabriel – ist der Typ grad geflogen?

Er sagt, sie trägt das Kind Gottes und das wär nicht gelogen.

Marie meint: Das stimmt sicher nicht!

Sie habe kein Kind von Joe aus ihrer Sicht.

Sie fragt Gabriel: Was bist du eigentlich für ein komischer Mann,

der mich anspricht und was behauptet, das nicht stimmen kann?

Gabriel meint, sie wird bald ein Kind gebären

doch Marie kann sich dies nicht erklären.

Nur noch nach Hause will Marie

das Ganze wird zuviel für sie

so packt sie ihre Sachen ein

und lässt die Arbeit erst mal sein.

von Xavier, 14

02 – Weihnachtsgeschichte

Joe ist Assistent am philosophischen Seminar.

My name is Joe – so heisst der Freund von Marie

Mit dem Studium wird er später fertig sein als sie.

Die beiden sind schon lange ein Paar

Wissen gar nicht mehr recht, wies vorher war.

Viele dachten: Ob das gut gehen kann?

Aber es ist super – man sieht’s beiden an.

Joe denkt manchmal für sich ganz allein

wie es wäre mit Marie und einem Kind eine Familie zu sein.

von Xavier, 14

Annas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Annas “Stadt der Zukunft”

STADT

VOLLER NATUR

VIELE BUNTE FARBEN

FRIEDEN UND GLÜCKLICHES LEBEN

TRAUMSTADT

01 – Weihnachtsgeschichte

Marie ist in einer Schreinerlehre. Bald hat sie ihre QV beendet.

Who’s that? Die Frau hier ist total normal

Ihren Namen (Marie) findet sie weniger genial

Ihren Beruf finden die Eltern dafür nicht so toll

Aber ihr gefällt die Schreinerlehre voll

Schon bald wird sie damit fertig sein

eine eigene Wohnung suchen – endlich allein

Bis jetzt geniesst sie mal ihr Leben

mit Freunden – wie alle anderen eben

von Xavier, 14

Den HipHop-Gottesdienst online erleben!

Am 1. Advent geht der HipHop-Gottesdienst in die nächste Runde und findet zum ersten Mal online statt. Die Vorbereitungs-Crew überträgt den Gottesdienst direkt vom HipHop Center über «Youtube» und «Instagram» in die Haushalte.

Dieses Jahr ist alles anders. So auch der HipHop-Gottesdienst, der zum ersten Mal online stattfindet.

Melanie (24) arbeitet nebst ihrer theologischen Ausbildung seit zwei Jahren als Jugendarbeiterin im HipHop Center. Zudem plant sie zusammen mit Jugendlichen leidenschaftlich die HipHop-Gottesdienste, welche zweimal jährlich stattfinden. Das HipHop Center ist ein Jugendzentrum im Nordring, welches die HipHop- und Kirchenkultur vereint.

Nebst den HipHop Gottesdiensten werden im Center unter der Woche verschiedene Tanz- und Raptrainings angeboten. Für Melanie ist es immer wieder ein Highlight zu sehen, wie viele Talente die Jugendlichen mitbringen und wie sich diese über die Zeit entfalten.

Der HipHop Gottesdienst vom 29. November 2020 findet digital statt.

Am 29. November um 19.00 Uhr findet der HipHop-Gottesdienst zum ersten Mal online statt. Die Vorbereitungs-Crew überträgt den Gottesdienst direkt vom HipHop Center über «Youtube» und «Instagram» in die Haushalte. Der Gottesdienst wird mit kreativen Tanz- und Rap-Elementen von Jugendlichen aus dem Center gestaltet und lässt die Zuschauer in die Welt von HipHop- und Kirchenkultur eintauchen. 

ND Light, ein weiterer Mitarbeiter des Centers und Rapper aus Bern, hat sich intensiv mit dem Thema «Frauenbilder im Rap» auseinandergesetzt. Er wird darüber sprechen, wie das Frauenbild in der Vergangenheit war, wie es sich bis heute entwickelt hat und welches Potential Frauen im Rap zukünftig entfalten können.

Das etwas andere Onlinemagazin

mittendrin.life ist ein neues Onlinemagazin mit multimedialen Beiträgen von jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stehen mitten im Leben und berichten mit Videos, Podcasts, Bildern, Cartoons, Texten etc. darüber.

mittendrin.life entstand aus dem Adventskalender smas.ch. Dieser war ein ökumenisches Projekt der Jugendfachstellen in der Deutschschweiz. Im Advent wurden jeweils Kurzbotschaften, Sprüche, Bilder und auch Videos per SMS und Social-Media veröffentlicht.

Mit dem neuen Onlinemagazin mittendrin.life möchten die Organisatoren die medialen Möglichkeiten für Beiträge öffnen, um das Projekt noch mehr jungen Menschen zugänglich zu machen. Gleichzeitig wollen sie Rücksicht auf die sich stets verändernde Internetnutzung nehmen.

mittendrin.life ist ein Onlinemagazin für alle.

Um was geht es bei diesem neuen Online-Magazin?

Dem mittendrin.life-Team geht es darum, spannenden Projekten aus der kirchlichen Jugendarbeit eine Plattform zu bieten, auf der sie sich präsentieren dürfen, um so einem breiteren Publikum bekannt zu werden. mittendrin.life ist nicht einfach ein weiteres Jugendprojekt, sondern es unterstützt bestehende Projekte und ergänzt so die kirchliche Jugendarbeit in der Deutschweiz mit einer gewinnbringenden Plattform für alle.

Vision von mittendrin.life ist, dass junge Menschen älteren die Welt erklären und nicht umgekehrt. Junge haben häufig eine andere Sicht der Dinge.

Nur der Austausch zwischen Jung und Alt ist gewinnbringend und zielorientiert. Deshalb sind die Beiträge auf mittendrin.life für alle Altersgruppen interessant. Weiter gilt es, junge Talente zu fördern.

Wer schon immer mal schreiben, filmen, fotografieren etc. wollte, kann nun seinen Beitrag auf mittendrin.life veröffentlichen. Motivierend hinzu kommt, dass die Beiträge von der laufend grösser werdenden Community gelesen werden. Eine Win-Win-Situation für die Leserinnen und Produzenten.

mittendrin.life ist überall da, wo auch du bist.

Wie kann man beim Onlinemagazin mitmachen?

Die Website von mittendrin.life umfasst zwei Teile. Im redaktionellen Teil können junge Menschen Inhalte an die E-Mail-Adresse redaktion@mittendrin.life senden. Diese werden anschliessend geprüft und veröffentlicht. Im Community-Teil werden Inhalte von Instagram gleich auf der Website von mittendrin.life publiziert.

Dazu kann man eigene Inhalte auf Instagram mit dem Hashtag #mittendrin_life versehen und die Redaktion über die E-Mail-Adresse info@mittendrin.life informieren. Danach werden alle weiteren Inhalte des eigenen Instagram mit dem obengenannten Hashtag direkt im Community-Teil publiziert.

Ausserhalb der Box – Teil 3: Gemeinschaft

Peter ist Surprise-Magazin Verkäufer und kam in die Schuldenfalle. Er weiss, was es heisst, ausgegrenzt zu sein oder «Ausserhalb der Box» zu leben. Er nimmt uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Plätzen in Zürich, die für Ausgegrenzte in Zürich wichtig sind. Du kannst die Videos einzeln oder nacheinander anschauen. Nach jedem Video gibt es Fragen, damit du bei dir überlegen kannst, was das für dich heisst: Ausgegrenzt zu sein.

Teil 1: Zuhause sein
Video: https://youtu.be/zFi1uJPOSIU

Fragen zum Video:
Peter erzählt von jemanden, der freiwillig im Winter draussen schläft…
Was würdest du diesen Mann fragen wollen?
Was ihm sagen?
Vielleicht magst du einen Brief an diesen Mann schreiben…
Was heisst für dich zuhause sein?
Wo ist dein Zuhause?
Mache eine innere Reise zu deinem Zuhause…
Wie sieht das aus?
Mache dir ein paar Notizen…

Teil 2: Bedürftig sein
Video: https://youtu.be/3rKQX8DD5o0

Fragen zum Video:
Traust du dich zu zeigen, wie du bist?
…mit deiner ganzen Hilfsbedürftigkeit?
Was macht den Unterschied, ob du freiwillig obdachlos bist oder nicht?
Freiwillig ausgegrenzt sein, freiwillig obdachlos…
Kannst du dir vorstellen, so zu leben?
Was wäre schön daran, keinen Besitz zu haben?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Teil 3: Gemeinschaft
Video: https://youtu.be/q4fzqp-c1xk

Fragen zum Video:
Was bedeutet für dich Gemeinschaft?
Was bedeutet es für dich, in Gemeinschaft zu essen?
Mit den Eltern?
Mit Freunden?
Was machst du, wenn du diese Gemeinschaft nicht mehr hast?
Wie zur Zeit der Corona-Krise?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Tausche dich doch in deiner Firmgruppe oder mit deinen Freunden über die drei Videos und die Fragen aus. Vielleicht magst du gerne einen Brief an einen Obdachlosen schreiben… wäre sicher eine spannende Erfahrung. Wenn du magst, kannst du den Brief an uns schicken und wir werden ihn weiterleiten. Vielleicht wird er ja im Strassenmagazin «Surprise» veröffentlicht.

Kontakt Jugendseelsorge:
Adrian.marbacher@jugendseelsorge.ch

Möchtest du Peter etwas fragen oder ihm etwas mitteilen? Nimm Kontakt mit ihm auf:

Kontakt
Peter Conrath
Fon: 078 266 05 24
www.surprise.ch

Zur Person:

Peter Conrath (geb. 1964) absolviert eine Lehre als Koch, arbeitet in einer Comestibles-Abteilung und als Securitas-Nachtwächter im Zürcher Niederdorf. Er nimmt eine Hypothek für einen Kollegen auf. Das versprochene Geld ist weg. Er muss Privatkonkurs anmelden. Kurz darauf wird er entlassen. Er arbeitet als Reinigungsmitarbeiter, macht sich selbständig. Das Geschäft läuft so gut, dass er sich 2004 einen Urlaub in Lateinamerika leistet. Dort verunglückt er mit dem Motorrad. Ein Jahr lang kann er nicht arbeiten. Die Schulden häufen sich. Bis vor Kurzem wird sein Lohn gepfändet. Sozialhilfe lehnt er ab – «wenn man um nichts bittet, ist man auch nichts schuldig». Inzwischen hat er wieder eine Stelle im Keller einer Grossküche. Surprise will er weiter verkaufen. Zusammen mit Ruedi Kälin und Hans Rhyner führt er die Touren des «Sozialen Stadtrundgangs».

Dieser Beitrag wurde automatisch über YouTube generiert. Mehr Infos findest du auf der Seite: Mitmachen.

Seliger Carlo Acutis, bitte für uns!

Die 16-teilige Miniserie von Regula Fischer beleuchtet das kurze Leben von Carlo Acutis mit verschiedenen Stimmen junger Menschen. Dabei werden seine Gedanken, seine Hobbys, sein Glaube und vieles mehr thematisiert. Die Serie erscheint jeden Freitag um 17:00 auf dem Youtube-Kanal von underkath.

Wer war Carlo Acutis? In der ersten Folge der Miniserie sprechen junge Menschen über ihren Eindruck und ihre Haltung zu Carlo.

Wer war Carlo Acutis? – Die Miniserie auf underkath

Aber wer war Carlo Acutis? Carlo interessierte sich früh für Computer und erstellte Internetseiten zu religiösen Themen, etwa zu eucharistischen Wundern weltweit. Als er erfuhr, dass er unheilbar an Leukämie erkrankt war, widmete er sich ganz dem Papst und der Kirche. Acutis starb im Alter von 15 Jahren am 12. Oktober 2006 und wurde seinem Wunsch entsprechend in Assisi bestattet.

Am 10. Oktober 2020 wurde er in Assisi seliggesprochen.

Seit Anfang Oktober veröffentlicht underkath auf YouTube jeden Freitag die Serie „Die Geschichte von Carlo Acutis“ von Regula Fischer. Und die Reaktionen sind überwältigend. Die erste Folge hat schon über 13’000 Zuschauer und 162 Likes bekommen. Sogar aus dem nahen Ausland gab es Reaktionen.

Carlo und die Nächstenliebe! In der siebten Folge der Miniserie sprechen junge Menschen über die guten Taten von Carlo. Und diese sind zahlreich! Siehe selbst, wie er Menschen in seinem Alltag geholfen hat.

Suchst du die Antwort?

Im Rahmen der Weiterbildung zur Firmung wurde von der Jugendseelsorge Zürich folgends Video erstellt. Dabei geht es um die Frage, wie man jungen Menschen den Firmweg schmackhaft machen kann. Wie kann der «Ruf ins Abenteuer» des eigenen Lebens geweckt werden, sodass die eigene Sehnsucht angesprochen wird.

Einladung zum Firmweg

Foto von Ola Dapo von Pexels

Null Empfang und voll spannend!

Im neuen Jugendbuch „Null Empfang“ von Stephan Sigg büxen Laura und Gian aus einem Handysucht-Seminar aus, um die Kontrolle über ihr Handy und somit über ihr Leben zurückzugewinnen. Doch das ist schwieriger als gedacht.

Silvan (25)

Eine Woche ohne Handy? Am Ende der Schweiz? Und das alles nur, weil Gians Eltern finden, er sei zu viel online. Vergiss es! Bei der erstbesten Gelegenheit haut Gian ab. Zusammen mit Laura. Blöd nur, dass ihre Handys null Empfang haben.

“Null Empfang” ist nicht nur ein Jugendbuch über den Alltag in einer digitalisierten Gesellschaft, über Handysucht, Reizüberflutung, Konzentrationsfähigkeit, ständige Verfügbarkeit und “Digital Detox”, sondern auch über das Heranwachsen und die Familie.

Das Cover von “Null Empfang”

Mehr als nur eine spannende Geschichte

Stephan Sigg schafft es, auf rund 60 Seiten schnörkellos eine spannende Geschichte zu erzählen. Einmal damit angefangen, will man das Buch nicht mehr weglegen. Dabei baut die Story auf verschiedensten Charakteren auf, die nach ihren eigenen Grundsätzen handeln. Mit oder ohne Handy. Sigg zeigt aber nie mit dem Finger auf eine Figur. Sondern zeichnet alle Charakteren mit dem gleichen Feingefühl für ihre Beweggründe. Man schaut den Figuren beim Leben zu. Und das ist auch der Grund, warum die Geschichte so gut funktioniert und nicht in einer Konstruktion zerfällt.

Ein weiterer Grund für das Gelingen des Buches ist die Darstellung von jungen Menschen. Die zwei Hauptprotagonisten Laura und Gian sind extrem lebensecht gezeichnet. Oft neigen jugendliche Figuren, geschrieben von Autoren, die dieses Alter schon weit hinter sich gelassen haben, verfremdet und überhaupt nicht lebensecht. Dieses Gefühl kam bei „Null Empfang“ kein einziges Mal auf. Stephan Sigg schuf Figuren, die auf den Seiten zu leben beginnen. Man kauft ihnen ab, was sie sagen und was sie tun. Es sind eben Jugendliche! Und das ist die grösste Stärke dieses Buches.

0% Akku – Was tun wenn der Handyakku leer ist? Wie Dein Tagesablauf von Deinem Smartphone bestimmt wird, zeigt das Video von Lars und Sarah von underkath.

Was ist zu viel und was nicht?

Sigg zeigt keine Problemlösung der Handysucht auf. Er will der Leserin oder dem Leser auch nicht vorschreiben, was zu viel oder was die genau richtige Handynutzung ist. Er hält uns jedoch immer wieder einen Spiegel vor, in dem wir uns selbst ertappen.

Das kommt vor allem an den Stellen zum Ausdruck an denen Gian oder Laura versuchen, nach ihren Handys zu greifen, um mithilfe des Internets ein Problem zu lösen, um dann schmerzlich merken zu müssen, dass sie keinen Empfang haben. Kennen wir das nicht alle?


———
Das Buch „Null Empfang“ ist für CHF 8.90 auf https://www.dabux.ch/produkt/null-empfang/ erhältlich.

Ausserhalb der Box Teil 1: Zuhause sein

Peter ist Surprise-Magazin Verkäufer und kam in die Schuldenfalle. Er weiss, was es heisst, ausgegrenzt zu sein oder «Ausserhalb der Box» zu leben. Er nimmt uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Plätzen in Zürich, die für Ausgegrenzte in Zürich wichtig sind. Du kannst die Videos einzeln oder nacheinander anschauen. Nach jedem Video gibt es Fragen, damit du bei dir überlegen kannst, was das für dich heisst: Ausgegrenzt zu sein.

Teil 1: Zuhause sein
Video: https://youtu.be/AOLJqbOQXMQ

Fragen zum Video:
Peter erzählt von jemanden, der freiwillig im Winter draussen schläft…
Was würdest du diesen Mann fragen wollen?
Was ihm sagen?
Vielleicht magst du einen Brief an diesen Mann schreiben…
Was heisst für dich zuhause sein?
Wo ist dein Zuhause?
Mache eine innere Reise zu deinem Zuhause…
Wie sieht das aus?
Mache dir ein paar Notizen…

Teil 2: Bedürftig sein
Video: https://youtu.be/HpKh2N-Gte0

Fragen zum Video:
Traust du dich zu zeigen, wie du bist?
…mit deiner ganzen Hilfsbedürftigkeit?
Was macht den Unterschied, ob du freiwillig obdachlos bist oder nicht?
Freiwillig ausgegrenzt sein, freiwillig obdachlos…
Kannst du dir vorstellen, so zu leben?
Was wäre schön daran, keinen Besitz zu haben?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Teil 3: Gemeinschaft
Video: https://youtu.be/BIEwuHrUbJw

Fragen zum Video:
Was bedeutet für dich Gemeinschaft?
Was bedeutet es für dich, in Gemeinschaft zu essen?
Mit den Eltern?
Mit Freunden?
Was machst du, wenn du diese Gemeinschaft nicht mehr hast?
Wie zur Zeit der Corona-Krise?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Tausche dich doch in deiner Firmgruppe oder mit deinen Freunden über die drei Videos und die Fragen aus. Vielleicht magst du gerne einen Brief an einen Obdachlosen schreiben… wäre sicher eine spannende Erfahrung. Wenn du magst, kannst du den Brief an uns schicken und wir werden ihn weiterleiten. Vielleicht wird er ja im Strassenmagazin «Surprise» veröffentlicht.

Kontakt Jugendseelsorge:
Adrian.marbacher@jugendseelsorge.ch

Möchtest du Peter etwas fragen oder ihm etwas mitteilen? Nimm Kontakt mit ihm auf:

Kontakt
Peter Conrath
Fon: 078 266 05 24
www.surprise.ch

Zur Person:

Peter Conrath (geb. 1964) absolviert eine Lehre als Koch, arbeitet in einer Comestibles-Abteilung und als Securitas-Nachtwächter im Zürcher Niederdorf. Er nimmt eine Hypothek für einen Kollegen auf. Das versprochene Geld ist weg. Er muss Privatkonkurs anmelden. Kurz darauf wird er entlassen. Er arbeitet als Reinigungsmitarbeiter, macht sich selbständig. Das Geschäft läuft so gut, dass er sich 2004 einen Urlaub in Lateinamerika leistet. Dort verunglückt er mit dem Motorrad. Ein Jahr lang kann er nicht arbeiten. Die Schulden häufen sich. Bis vor Kurzem wird sein Lohn gepfändet. Sozialhilfe lehnt er ab – «wenn man um nichts bittet, ist man auch nichts schuldig». Inzwischen hat er wieder eine Stelle im Keller einer Grossküche. Surprise will er weiter verkaufen. Zusammen mit Ruedi Kälin und Hans Rhyner führt er die Touren des «Sozialen Stadtrundgangs».

Dieser Beitrag wurde automatisch über YouTube generiert. Mehr Infos findest du auf der Seite: Mitmachen.