Autor: Silvan Hohl

Auf der Flucht

Seit mehr als 15 Jahren lebt Lata* in Hong-Kong. Als dreijähriges Mädchen ist sie mit ihren Eltern aus Sri Lanka geflüchtet. Bis heute hat sie keinen akzeptierten Flüchtlingsstatus. Damit ist sie in Hong-Kong nicht alleine.

Von Fabio Greiner

In den vergangenen 10 Jahren hat die Regierung in Hong-Kong 30.000 Asylanträge erhalten.

Ihre Geschichte habe ich in einem Workshop am International Youth Summit kennen gelernt. Beinahe 100 Teilnehmende aus 30 Ländern trafen sich in einem eindrucksvollen Onlinegewimmel auf der Plattform Gathertown. Im Workshop über die Erfahrung von Geflüchteten in Hong-Kong erzählte uns Jeffrey Andrews, ein Sozialarbeiter von der NGO Christian Action, von ihren Projekten unter Menschen mit Fluchthintergrund. Neben Lata trafen wir auch Sarah* aus Ruanda.

In den vergangenen 10 Jahren hat die Regierung in Hong-Kong 30.000 Asylanträge erhalten. Obwohl die Bearbeitungszeit von 25 auf 10 Wochen verringert werden konnte, bleiben viele Geflüchtete wegen Einsprüchen oder anderen Gründen für Jahre ohne Entscheid. Die Gründe, welche die Geflüchteten nach Hong-Kong bringen, sind vielfältig. Nicht immer hatten die Menschen Hong-Kong als eigentliches Ziel, manche mussten hier schlicht ihren Weg aufgrund fehlender Dokumente abbrechen.

Mit ihrem Zentrum, in dem Geflüchtete Soforthilfe, Unterstützungsangebote und Trainings finden, füllt Christian Action eine wichtige Lücke im sozialen Netz in

Hong-Kong. Darüber hinaus setzt sich die Organisation als Stimme der Geflüchteten ein und schafft damit Verständnis und Akzeptanz unter der lokalen Bevölkerung.

Der Workshop mit Teilnehmenden aus drei verschiedenen Kontinenten gab mir einen neuen Blick für die globalen Dimensionen von Fluchtbewegungen. In der Schweiz habe ich immer wieder Begegnungen mit Geflüchteten und die politische Debatte ist unüberhörbar. Jetzt stelle ich fest, wie sich mein Blick dabei auf die Herkunftsländer und die Situation hier bei uns in Europa fokussiert. Dass auf der ganzen Welt Geflüchtete auch an ihren neuen Aufenthaltsorten immer noch vielen Herausforderungen gegenüberstehen, vergesse ich dabei schnell. Angesichts dieser schieren Ausmasse von Fluchtbewegungen bekomme ich manchmal das Gefühl der Aussichtslosigkeit. Aber irgendwie ermutigt es mich dann, zu sehen, wie Mission 21 verschiedenste Organisationen in ihren Anliegen verbindet und so ein globales Netz gegenseitiger Unterstützung schafft. Wenn Menschen auf der ganzen Welt zusammenstehen und sich für das Wohl anderer einsetzen, dann macht mir das Hoffnung.

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*Namen geändert


Mehr über die Arbeit von Christian Action mit Geflüchteten: https://www.christian-action.org.hk/en/hong-kong/humanitarian-social-services/refugees

«Wo ein Wille ist, ist ein Weg»

Der von bildungkirche.ch organisierte Impulstag „Klima – Jugend – Zukunft“, der am 7. Juni in der von der Klimastreikbewegung umgenutzten Kirche Wipkingen stattfand, brachte junge Klimaaktivist*innen ins Gespräch mit Kirchenleuten. Gemeinsam wurde ausgelotet, was die Kirche beitragen kann, um notwendige Veränderungen in Politik und Gesellschaft zu bewirken.

Sara Stöcklin, theologie-erleben.ch

Klimastreikbewegung in der umgenutzten Kirche Wipkingen.

Mit einem persönlichen Erlebnis veranschaulicht Klimaaktivistin Annik, wie sie das Engagement der Kirche erlebt: Sie sei von einer Kirchgemeinde angefragt worden, im Rahmen eines Themen-Gottesdienstes einen Input zur Klimakrise zu halten. Als sie ihr Bedauern ausdrückte, dass es terminlich nicht passte, lautete die Antwort: «Jetzt musst du halt ein Jahr warten, bis wieder Schöpfungstage sind und wir dich erneut einladen können.» Annik erzählt die Anekdote lachend, aber die Kritik dahinter ist deutlich: Für die Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung ein Thema, aber ein Thema unter vielen. Die Teilnehmenden mit kirchlichem Hintergrund stimmen ihr zu. So stellt Matthias Bachmann von der Abteilung Kirchenentwicklung in Zürich fest: Seit den achtziger Jahren haben sich in der Kirche immer Stimmen erhoben, die für das Anliegen der Nachhaltigkeit eintraten. Aber das Anliegen wurde nie zum «Mainstream».

Der Austausch im Plenum und in den Gesprächsgruppen zeigt etwas für manche Kirchenleute Überraschendes: die Klimaaktivist*innen nehmen die Landeskirchen als gesellschaftlichen Player mit Relevanz und Einfluss wahr. Die meisten von ihnen haben keinen Bezug dazu und brauchen sie nicht, aber, wie Aktivistin Fanny formuliert: «Wenn sie schon mal da sind, sollen sie ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre Möglichkeiten nutzen.» Vor allem sollen sie, so sind sich die Aktivist*innen einig, nicht aus Angst vor Mitgliederverlust die politische Einmischung scheuen, wenn es darum geht, für die eigenen Werte und Überzeugungen einzustehen: «Nichts sagen ist auch ein Statement, damit unterstützt man den Status quo.»

Der Austausch im Plenum und in den Gesprächsgruppen zeigt etwas für manche Kirchenleute überraschendes.

Ebenfalls überraschend ist für manche der Teilnehmenden die ganzheitliche und realistische Perspektive die Klimaaktivist*innen. Sie sind sich der Zusammenhänge von Wirtschaft, Industrie, Technik, Politik und Gesellschaft schmerzlich bewusst und setzen sich nicht nur für Nachhaltigkeit, sondern für globale Gerechtigkeit ein. Und sie verdrehen gelegentlich die Augen, wenn «einmal mehr» nur Massnahmen auf individueller Ebene in den Blick kommen – wie der persönliche Flug- oder Fleischverzicht –, die zwar unverzichtbar sind, aber niemals genügen, um den Klimawandel aufzuhalten. Die Veränderung muss aus ihrer Sicht grundlegend und systemisch sein, Wirtschaft und Gesellschaft völlig neu gedacht werden.

Um dennoch konkret zu werden und im Kleinen Grosses zu bewirken, diskutieren die rund zwanzig Teilnehmenden im Schlussteil des Anlasses Ideen und Projekte für Kirchgemeinden und kirchliche Institutionen. Einige werden heute schon umgesetzt, andere würden sich die Klimaaktivist*innen wünschen: dass Kirchen ihre Räume zur Verfügung stellen, ihre Mitglieder mobilisieren, Anlässe klimaneutral organisieren, Energie sparen, sich zertifizieren lassen, Weiterbildungen machen und Kochkurse anbieten. Das Pfarrer*innen in Care Teams an Klimademos mitarbeiten oder sich im Talar vor die Kohlebagger werfen. Sowohl Klimaaktivist*innen als auch Kirchenleute stellen fest: Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

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Noch mehr zum Thema erfahren? Hier gibt’s die passenden Links dazu:

www.klimastreikzh.ch/

https://christianclimateaction.ch/StrikeForFuture

futurs proches | Nouvelles d’un futur désirable

Rob Hopkins – Imagination taking power

Glück rund um den Globus

Junge Erwachsene aus aller Welt tauschten sich in der Ausstellung zum Thema «Happiness» am Youth Summit 2021 darüber aus, was sie glücklich macht.

Von Lina Mayer

Der Youth Summit bringt junge Erwachsene ins Gespräch über globale Themen

Der Youth Summit 2021 fand unter dem Thema «Wohlbefinden» (mentale und physische Gesundheit) statt. Dazu haben Mitglieder des Jugendbotschaftsprogramms von Mission 21 eine Ausstellung zusammengestellt, die sich mit dem Thema «Happiness» befasst. 

Verschiedene Posten wurden zu dem Thema entwickelt. Infotafeln zu «Happiness» in der Corona- Krise und zum dritten UN-Entwicklungsziel «Ein gesundes Leben sicherstellen und das Wohlergehen aller Menschen in allen Altersgruppen fördern» gaben Anregungen zum Nachdenken.

Zudem gab es interaktive Pinnwände und Whiteboards, auf denen sich die Teilnehmer*innen zu verschiedensten Fragen äussern konnten. Z.B. «Wie entspannst du dich?» oder «Was bedeutet Happiness für dich?»  So entstanden Ideen- und Meinungssammlungen von Menschen aus aller Welt.

Obwohl die Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt waren, konnten sich alle mit den Themen auseinandersetzen und darüber diskutieren. Dies zeigt, dass für Menschen aus unterschiedlichen Kontexten und mit verschiedensten Ansichten «Happiness» ein Teil ihres Lebens ist und für sie eine grosse Bedeutung hat. Und was macht dich glücklich?

Über allen physischen Grenzen: 30 Länder treffen sich “virtuell”

Am 5. Juni 2021 treffen sich fast 100 junge Erwachsene aus 30 verschiedenen Ländern und tauschen sich zu psychischem, seelischem und körperlichem Wohlbefinden aus. Sei auch du mit dabei und sprich unter dem Slogan „Yes, we care!“ über unsere Gesundheit!

Von Aron Murati

Da ein physisches Treffen während dieser sonderbaren Lage leider nicht möglich ist, haben die Jugendbotschafter*innen Flois, Lina, Jonas, Nerea und Aron des Jugendbotschafts-Programms von young@mission21 einen virtuellen Treffpunkt eingerichtet. Dieser Treffpunkt heisst Gather-Town, eine virtuelle Welt, in der man sich mit dem Handy oder dem PC frei herumbewegen kann. In Gather-Town kann man sich per Video mit anderen unterhalten oder an den verschiedenen Workshops teilnehmen, die geplant sind.

Die Workshops decken eine grosse Bandbreite ab und reichen von einem Bewegungsworkshop („Move, Play and Dance“) und Trauma Arbeit mit Jugendlichen in Kamerun über einen Erfahrungsaustausch mit Geflüchteten in Hong Kong und einer Diskussion zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit

bis hin zu einem Workshop, der sich mit Selbstfürsorge als politische Praxis und nachhaltigem Aktivismus beschäftigt.

Da diese virtuelle Welt fast auf jedem mobilen Gerät oder PC funktioniert, dazu noch einfach zu bedienen ist, ist sie ideal, für so ein umfangreiches Treffen. Dazu macht es noch sehr viel Spass, sich im Raum umher zu bewegen und mit verschiedenen Personen oder Gruppen auszutauschen und Spiele zu spielen.

Zum Abschluss wird es nach den Workshops noch eine kleine After-Party geben. Das Jugendbotschafts-Team und die Organisatoren freuen sich sehr, Teilnehmer*innen aus aller Welt begrüssen zu können. Finde mehr Infos hier oder auf Instagram unter youngatmission21.

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Der Youth Summit bringt junge Erwachsene ins Gespräch über globale Themen. Mehr Infos findest Du hier: https://www.mission-21.org/was-wir-tun/veranstaltungen/detail/youth-summit-2021

«Ich googelte nach dem Pfarrer»

Markus Bürki ist reformierter Jugendarbeiter in Allschwil und will mit einem Buch und Podcast die Jugend zum Diskutieren bringen. Bei ihm selbst weckte eine Lebenskrise das Interesse an Theologie und Spiritualität.

Markus Bürki ist reformierter Jugendarbeiter und Autor

Du bist ursprünglich Lehrer. Wie kommt es, dass du Jugendarbeiter in einer reformierten Kirche geworden bist?

Mein Lebenslauf zeigt, dass ich meine privaten Interessen gerne zum Beruf mache. Als ich die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit entdeckte, fing ich bei Greenepeace an zu arbeiten. Als Theologie und Spiritualität für mich an Bedeutung gewannen, ergriff ich die Gelegenheit, Jugendarbeiter zu werden. Hier habe ich Raum für die Auseinandersetzung, entwickle mich selbst und bin mit jungen Menschen unterwegs. Das gefällt mir!

Wie kam es denn zu deinem Interesse am Glauben?

Nach der Konfirmation habe ich nie mehr einen Gottesdienst besucht und trat irgendwann aus der Kirche aus. Aber als ich nach einer gescheiterten Ehe in eine Sinnkrise geriet, googelte ich nach dem Pfarrer meines Wohnorts und traf mich ein paar Mal mit ihm. Ich nahm auch meine verstaubte Konf-Bibel wieder aus dem Regal. Als mich die Kirchgemeinde als Helfer beim Kerzenziehen aufbot und ich dort stand, zwischen den Kindern und Erwachsenen, merkte ich: Das alles tut mir gut.

“Nach der Konfirmation habe ich nie mehr einen Gottesdienst besucht und trat irgendwann aus der Kirche aus.”

Markus Bürki

Wie lebst du deine Spiritualität heute?

Ich integriere verschiedene Traditionen in meine Spiritualität, bin mit Herzblut bei der Metal Church dabei, schätze aber auch die Klangschale und meditiere. Auf meiner Bibel brennt immer eine Kerze. Wichtig ist mir: Spiritualität muss Menschen bewegen, sonst ist sie sinnlos. Mir hilft sie, im Alltag meine Mitte zu finden. Ich sehe keinen Zweck darin, sonntags im Gottesdienst zu sitzen, wenn sich das nicht auf mein Leben und Umfeld auswirkt.

Wie bringst du Theologie und Spiritualität in die Jugendarbeit ein?

Wir haben gemeinsam mit ehemaligen Konfirmand*innen ein Format entwickelt, das wir „Generation easy pray“ nennen. Dort geht es darum, Bibeltexte in ihre Lebenswelt hinein zu übersetzen, sie zu diskutieren und darüber zu meditieren. Die Impulse, die aus diesem Format heraus entstanden sind, habe ich zu einem Buch und Podcast verarbeitet: „Bibel, Bier, Gesang – das volle Leben!“ Inzwischen sind wir am Punkt, an dem die jungen Erwachsenen das Projekt ohne uns weiterführen. Das Team wird von uns geschult und leitet die Easy pray-Sessions eigenständig.

Interessieren sich Jugendliche überhaupt für Glaubensfragen?

Nur immer eine Handvoll pro Konfirmandenklasse hat echtes Interesse. Und das ist in Ordnung! Ich dränge keinem etwas auf, aber ich ermutige die Leute schon: Pflegt eure spirituellen Würzeli, hackt sie nicht ganz ab! Es könnte euch sonst etwas Wertvolles verloren gehen. Jede Generation hat mit der Religion gehadert und darum gestritten, Sinnfragen sind tief in uns drin.

Welche Fragen beschäftigen die Jugendlichen am ehesten?

Die ganz Grundlegenden: Stimmt das alles? Glaube ich das? Gibt es Gott wirklich? Wir Kirchenleute sind stets in Gefahr, auf einer Flughöhe zu diskutieren, die viel zu weit weg ist von den Jugendlichen. Ich ertappe mich selbst dabei. Nehmen wir die Bibel: wir zitieren selbstverständlich daraus, während viele junge Menschen Berührungsängste davor haben. Sie wagen sich gar nicht erst daran und sind unbeholfen, wenn sie sie doch einmal aufschlagen.

“Wir Kirchenleute sind stets in Gefahr, auf einer Flughöhe zu diskutieren, die viel zu weit weg ist von den Jugendlichen.”

Markus Bürki

Wie entstehen dann trotzdem gute Diskussionen über Glaubensfragen?

Gute Diskussionen entstehen erst in Beziehungen, die zuvor aufgebaut wurden. Ich habe mit den Jugendlichen zusammen den Jugendraum aufgebaut, bin durch Höhen und Tiefen gegangen mit ihnen. Erst dadurch entwickelt sich eine Atmosphäre, in der auch mal Fragen rund um den Glauben ausgesprochen werden.

Was ist deine Vision bezüglich Theologie und Jugendarbeit?

Ich wünsche mir, dass mehr gestritten wird. Ich mag es lieber wenn die Leute sagen: „Ich glaube nicht, was da steht“, aber man kann mit ihnen darüber reden, als dass sie einfach alles hinnehmen oder gar nicht darüber nachdenken. Kirche soll Raum für die Auseinandersetzung bieten. Mein Traum wäre ein kirchliches Youth Lab, ein offener Sonntag, an dem junge Menschen kommen und gehen, Gemeinschaft feiern, kochen, Spiritualität ausprobieren, Workshops besuchen. Ein Raum, in dem Ängste und Scheuklappen abgelegt werden können.

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Bibel, Bier, Gesang – das volle Leben von Markus Bürki ist als Buch erhältlich und als Podcast hörbar. Gruppen oder Einzelpersonen, die einen der Texte nutzen und dem Autor ihre Gedanken dazu schicken wollen, erhalten ein kostenloses Exemplar zugeschickt (077 521 61 42).

Eine Extrafahrt für neue Visionen

Während vier Tagen rollte der Jugendzug durch die Schweiz. In der kirchlichen Jugendarbeit engagierte Leute lernten sich dort kennen und diskutierten über neue Angebote.

Der ganze Artikel inkl. Video findest du auf: https://reformiert.info/de/video/eine-extrafahrt-fuer-neue-visionen-19837.html Es lohnt sich 😉


Foto: Reto Schlatter | www.retoschlatter.ch

«Ich weigere mich, ohnmächtig zu werden»

Barbara Schlunegger (27) ist nach dem Theologiestudium in Bern nicht Pfarrerin geworden, sondern Koordinatorin Öffentlichkeitsarbeit beim christlichen Hilfswerk TearFund. Sie ist überzeugt: Nicht die Moralkeule motiviert Menschen, sich zu engagieren, sondern persönliche Erfahrungen und Begegnungen.

Barbara Schlunegger ist Koordinatorin Öffentlichkeitsarbeit beim christlichen Hilfswerk TearFund.

Barbara, du arbeitest beim internationalen Hilfswerk TearFund und leitest unter anderem die Jugendaktion «Nacht ohne Dach». Ist dieses Programm so ungemütlich, wie es klingt?

Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Jugend- und Konfgruppen, die sich dafür anmelden, verbringen eine Nacht in einer selbstgebastelten Kartonhütte. Sie erhalten bei der Aktion einen Eindruck vom Leben benachteiligter Jugendlicher im globalen Süden, den sie nicht so schnell wieder vergessen.

Noch prägender sind für viele junge Menschen Begegnungsreisen oder Einsätze in betroffenen Ländern. Braucht es interkulturelle Erfahrungen, um Menschen für Armut und Gerechtigkeit zu sensibilisieren?

Sie können durch nichts ersetzt werden. Selbst wenn ich zehn Bücher lese, lerne ich nicht so viel wie durch eine persönliche Erfahrung am eigenen Leib.

Selbst wenn ich zehn Bücher lese, lerne ich nicht so viel wie durch eine persönliche Erfahrung am eigenen Leib.

Barbara Schlunegger

Die Welt ist kompliziert geworden. Soll eine 18-jährige Maturandin für ein halbes Jahr nach Afrika fliegen, bei einem Projekt mithelfen und eine interkulturelle Erfahrung machen – oder soll sie dem Klima zuliebe auf den Flug verzichten?

Ich mache den Leuten Mut: Wenn ihr jung seid, dann geht! Schlimm finde ich den sogenannten Missionstourismus: Wenn eine Gruppe etwa für zehn Tage nach Sambia reist, ein Kinderheim aufmischt und wieder verschwindet. Oder die Kombi-Reisen: Wir haben drei Tage Spass und dann tun wir noch etwas Gutes für unser Gewissen. Anders als bei sorgfältig geplanten und begleiteten Projektbesuchen, bei denen echte Begegnungen auf Augenhöhe möglich sind. Diese wirken auf beiden Seiten lange nach.

Hilfswerke wie TearFund stehen im Verdacht, «Pflästerlipolitik» zu betreiben in Ländern mit dysfunktionalen, korrupten Systemen. Ist da etwas dran?

Manche fürchten, dass Entwicklungszusammenarbeit echte Veränderungen im System verhindert. Andere sind überzeugt, dass die Armutsfalle real ist: Armut und Unterentwicklung führen zu mehr Armut und Unterentwicklung. Wenn wir einem Menschen ermöglichen, sich weiterzubilden und sich ausreichend zu ernähren, dann wird diese Person die Ressourcen haben, das eigene Leben und auch das der lokalen Gesellschaft zu verändern. So besteht die Chance, dass kranke Systeme mit der Zeit von innen her gesunden.

Barbara Schlunegger

Wie gewährleistet ihr die Nachhaltigkeit eurer Projekte?

Wir arbeiten mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Die Ideen kommen von ihnen und die Umsetzung liegt bei ihnen. Wir haben keine eigenen Mitarbeitenden vor Ort, die etwas aufbauen und dann wieder gehen. Stattdessen fördern, schulen und begleiten wir lokale Mitarbeitende.

Was macht TearFund zu einem „christlichen Hilfswerk“?

Unser Antrieb, die Liebe Jesu weiterzugeben, und unsere Zusammenarbeit mit Kirchen. Manchen ist das zu wenig. Wir evangelisieren nicht und verteilen keine Bibeln. Aber Ideologie und asymmetrische Beziehungen in einem vulnerablen Umfeld vertragen sich schlecht. Das lehrt uns die Kirchengeschichte.

Wenn wir meinen, wir müssten uns für jedes Problem auf der Welt interessieren und uns um alles kümmern, lähmt uns das und verursacht nichts als Schuldgefühle.

Barbara Schlunegger

Hätte dich dann ein Studium der Wirtschaft nicht besser auf deine Arbeit bei TearFund vorbereitet als das Theologiestudium? Was bringst du als Theologin mit?

Kirchgemeinden schätzen es, wenn ich ihnen nicht einfach die Organisation vorstelle und mit der Spendenkasse rassle, sondern eine Predigt halte. Gerade angesichts der genannten Problemstellungen braucht es zudem einen ganzheitlichen Blick und die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren: Was motiviert uns? Von welchem Menschenbild gehen wir aus? Diese Perspektive kann ich bei TearFund dank meinem Studium einbringen.

In der Bibel wird Jesus mit der Frage konfrontiert: Wer ist eigentlich mein Nächster? Was würdest du heute antworten: Für wen bin ich verantwortlich?

Ich wähle meine Nische in dieser Welt und übernehme dort Verantwortung. Anders geht es nicht. Persönlich habe ich einen Dauerauftrag eingerichtet für eines unserer Projekte, daneben unterstütze ich eine befreundete Familie in Kuba. Auch entscheide ich mich laufend, wem oder was ich meine Zeit widme. Das genügt! Wenn wir meinen, wir müssten uns für jedes Problem auf der Welt interessieren und uns um alles kümmern, lähmt uns das und verursacht nichts als Schuldgefühle. Wenn wir diesem Druck widerstehen, wenn wir uns weigern, ohnmächtig zu werden angesichts des Leides dieser Welt, dann setzt uns das frei, gezielt zu handeln.

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TearFund ist eine christliche Entwicklungs- und Nothilfeorganisation. Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in Ländern des Südens fördert und stärkt TearFund benachteiligte Menschen durch Bildung, Basisgesundheit und Einkommensförderung – unabhängig von deren ethnischen Zugehörigkeit, Kultur oder Religion. In der internationalen Projektarbeit fördert TearFund eine nachhaltige und ökologisch verträgliche Entwicklung.

www.tearfund.ch

Fotos: Paul Mai

Heiliger Geist – Wo bist du?

Jugendliche entwickeln zwei Escape-Räume auf Pfingsten und lassen ihrer Kreativität freien lauf!

Nach den kniffligen Oster-Escape-Rooms folgen nun zwei spannende Escape-Rooms zu Pfingsten. Hilf mit den Heiligen Geist zu finden, der sich wahrscheinlich vor Aufregung versteckt hat. Denn sein grosser Tag steht vor der Tür, wo er zur Erde gesandt werden sollte.

Möchtest du uns helfen ihn zu finden? Dann lade die App «Escape Team» runter und drucke das PDF (https://www.dropbox.com/s/n1r0fgai2uh9sje/Escape%20Room.pdf?dl=0) aus und schon bist du dabei.

Schaffst du es rechtzeitig zur Geburtstagsparty?

Eine Stunde vor Beginn erfährst du von einer Party, bei der sich alle Freunde von Jesus versammeln. Schaffst du es rechtzeitig dort zu sein, um das Pfingstfest zu feiern?

«Escape Team»-App herunterladen, PDF(https://0e6d8cda-caa0-4e2a-8f27-898c94d3773a.usrfiles.com/ugd/0e6d8c_92247a3624834ebc83bed133e3025030.pdf) ausdrucken und los geht’s!

«Die Welt darf uns nicht egal sein»

Dass Glaube und Politik sehr viel miteinander zu tun haben, darin sind sich Barbara Steiner und Tobias Adam einig. Beide glauben an eine gerechtere Welt und sehen es als Konsequenz ihres Christseins, politisch aktiv zu sein.

Tobias Adam an einer Podiumsdiskussion.

Barbara Steiner beendet im Sommer ihr Theologiestudium an der Universität Zürich. Damit ist sie ihrem Traumberuf Pfarrerin ein grosses Stück näher. Schon früh war ihr klar, dass sie Pfarrerin werden möchte: «Ich habe sehr gerne Menschen und am liebsten nehme ich sie so, wie sie sind», sagt sie mit sichtlicher Vorfreude.

Über Gott und die Welt diskutieren

Tobias Adam ist noch mitten im Studium. Auch er studiert reformierte Theologie. Auch wenn er sich selbst nicht als Philosoph bezeichnen würde, diskutiert er fürs Leben gerne und am liebsten über Gott und die Welt. Kein Studienfach, so erzählt er begeistert, passe für ihn besser als die Theologie: Sie decke sehr viele seiner Interessen ab.
Lange Zeit hat Barbara das Politisieren den Politikerinnen und Politikern überlassen. Der Wunsch, sich eine eigene

politische Meinung zu bilden, wurde jedoch immer stärker. «Die Welt, auf der wir leben, darf uns nicht egal sein», stellt sie klar. Diese Überzeugung gab ihr den Anstoss, politisch aktiv zu werden. Besonders die grossen Zusammenhänge interessieren sie. Obwohl Barbara noch nicht in einer Partei politisiert – sie habe schlicht noch nicht den richtigen Ort gefunden – ist sie als Aktivistin in verschiedene politische Bewegungen involviert. Besonders die Klimabewegung liegt ihr am Herzen.

Tobias Adam demonstriert fürs Klima.

Engagement für die Menschlichkeit

Auch Tobias ist überzeugt vom politischen Engagement. Für ihn ist es nicht nur das Wahrnehmen von Verantwortung, sondern sogar eine Notwendigkeit, politisch aktiv zu sein. Sein Interesse am Politisieren wurde bereits im Gymnasium geweckt. «Verschiedene politische Debatten haben mich schon früh beschäftigt. Ich wurde aktiv und die Parteipolitik wurde zur neuen Herausforderung» erzählt Tobias, der unterdessen Co-Präsident der Jungen EVP Zürich ist. Ein grosses Anliegen ist Tobias eine weltweit gerechtere Verteilung zwischen Arm und Reich. Jeder Mensch solle genug zu essen und zu trinken haben und auch über die Deckung der Grundbedürfnisse hinaus die Möglichkeit haben, ein Leben in Würde und mit Perspektiven zu führen. «Ich glaube, dass das nicht ohne Veränderung an unserem eigenen gesellschaftlichen System möglich ist», glaubt Tobias. Zugleich ist er überzeugt, dass eine solche Veränderung nicht durch Zwänge oder Enteignung

erreicht werden kann, sondern durch ein Umdenken in unserer Gesellschaft.

Kern ihres Glaubens und ihres politischen Engagements sei die Menschlichkeit, erklärt Barbara. Auch Gott gehe es schliesslich immer wieder um die Menschen. So sieht es Barbara als Frucht ihres Glaubens, sich für Menschen einzusetzen. «Den Menschen soll es gut gehen. Das binde ich in meine politische Denkweise mit ein.» Im Theologiestudium habe sie besonders das Argumentieren und die eigene Sprachfähigkeit verbessern können. Auch Tobias profitiert in seiner politischen Arbeit vom Studium, insbesondere vom Umgang mit anderen Menschen und ihren Meinungen. Auch wenn er findet, man solle klare Kante zeigen und für das einstehen, was man meint und glaubt, ist Tobias überzeugt, dass er von jedem Menschen etwas lernen kann.

«Den Menschen soll es gut gehen. Das binde ich in meine politische Denkweise mit ein.»

Barbara Steiner

Träumen von einer gerechteren Welt

Auch wenn sich Barbara und Tobias einig sind, dass Aktivismus und Parteipolitik wichtig sind, betonen sie, dass viel Politik auf nachbarschaftlicher Ebene stattfindet. «Überall dort, wo Menschen ihr Schicksal in die Hand nehmen und zu gestalten beginnen, egal auf welcher Ebene, findet für mich Politik statt», sagt Tobias. Auch wenn die Politik eine ernste Angelegenheit sei, mache es

auch einfach unglaublich viel Spass, sind sich beide einig. Mit den richtigen Menschen gemeinsam unterwegs zu sein, von einer gerechteren Welt zu träumen, zu demonstrieren, nicht aufzugeben und etwas zu wagen, sei einfach genial. «Jeder und Jede kann politisch aktiv sein, es gibt so viele Möglichkeiten. Irgendwo rutscht man immer rein», erklärt Barbara augenzwinkernd.

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Micha Rippert (25) ist Theologiestudent, Jugendarbeiter und studentischer Mitarbeiter bei theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche.

Sozialeinsatz mit der JUSESO auf der Alp Loasa in Bruzella, Tessin

Auf der Alpe Loasa bei Bruzella im Südtessin stehen Berge, Tiere und Gemeinschaft mit andern Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Mittelpunkt. Auf dem Bio-Bergwirtschaftsbetrieb tun wir, was gerade ansteht: Heuen, Tiere pflegen, Holz hacken, Steinschlagschutz bauen, Wegunterhalt oder auf dem Feuer kochen. Damit unterstützen wir die Pächter der Alp bei ihrer Arbeit und Abwechslung gibt’s durch eine Wanderung an die Grenze, ein Gesellschaftsspiel oder die Siesta in der Hängematte. Einfach mal was Anderes tun – bist du dabei?

Wann? Montag, 2. – Samstag, 7. August 2021
Am 8. Juni 2021 um 19h findet ein Vortreffen statt (online oder in Freiburg).
Wer? Ca. 10 Jugendliche und junge Erwachsene von 15-22 Jahren
Wieviel? 60.- (inkl. Kost und Logis, exkl. Reisekosten SBB von rund 100.-)
Interesse? Bitte melde dich rasch wie möglich bei der JUSESO Deutschfreiburg: corinne.zuercher@kath-fr.ch oder
076 480 01 01

Warum es Gott nicht gibt und eben doch…

Eine Underkath-Umfrage zeigt, dass 22% der Jugendlichen in der katholischen Kirche nicht an einen Gott glauben. 19% dafür umso mehr. Um die ewige Debatte auf dem Zeitstrahl der Glaubensfragen geht es auch im neusten Video von Pascal Schmidlin, der sich selber als bekennender Atheist bezeichnet. Kern seines YouTube-Streifens ist eine Diskussion zwischen ihm und Mario Stankovic. Eine Diskussion auf Augenhöhe, gebannt auf Video über die Grösste aller Fragen.

Der Atheist Pascal besucht den Theisten Mario. Zwei verschiedene Menschen, zwei verschiedene Ansichten, eine Debatte. An was glaubst Du?

von Silvan Maximilian Hohl (25)

Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht? Mit dieser zentralen Frage leitet Mario Stankovic, Fachverantwortlicher Jugendpastoral der katholischen Kirche Luzern, „The Great Debate“ ein, wie er die Diskussion selbst nennt. Dabei geht es erst einmal um die Frage, an welchen Gott man glaubt und schon sind die beiden mitten in der Diskussion. Pascal Schmidlin führt sie auch gleich weiter mit der Gegenfrage ab wann man nicht mehr an einen Gott glaube. Diese haben Pascal und sein Freund Noah schon in einem früheren Video versucht zu beantworten und kamen zum Schluss, dass es der Zeitpunkt ist, wenn man erwachsen wird. Mario hält mit dem Fakt dagegen, dass er selber 36 Jahre alt und noch immer ein gläubiger

Christ sei. Weiter entkräftet Mario auch gleich das Vorurteil, welches besagt, dass gläubige Menschen beispielsweise nicht an die Evolution glauben und doppelt nach, indem er erzählt, dass die Bibel aus 72 Büchern besteht und einige Geschichten aus dem Alten Testament über 5000 Jahre alt sind. Dabei geht es um die Moral und den Umstand des Geschichtenerzählens und weniger um einen Faktencheck des Inhalts. Beten hilft nicht! Mit dieser Aussage seitens Pascal Schmidlins geht die antwortlose Diskussion in die nächste Runde. Mario ist überzeugt davon, doch Pascal bleibt bei seiner Meinung.

“Er bekam mehr und mehr das Gefühl, dass es auf der Erde so viele Probleme gebe, dass Gott sicher keine Zeit finden würde, ihm zu helfen.

Dies hat vor allem mit seiner persönlichen Erfahrung in der Kindheit zu tun. Pascal betete oft, war katholisch erzogen worden und im Glauben gelassen, das beten nützen würde. Doch seine Erfahrung war eine andere. Er bekam mehr und mehr das Gefühl, dass es auf der Erde so viele Probleme gebe, dass Gott sicher keine Zeit finden würde, ihm zu helfen. Also gab Pascal seine „Beterei“ auf und entfernte sich langsam vom Glauben. Mario versucht zu erklären, dass es beim Beten nicht darum geht, dass Gott Wünsche erfüllt. Das sei zu naiv und macht Pascal umgehend den Vorschlag, eine Woche lang für ihn zu beten. Danach würde er Pascal fragen, wie es ihm im besagten Zeitraum gegangen sei.

Nicht nur das neuste underkath-Video beschäftigt sich mit der Ur-Frage jedes Glaubens. Im VR-Film „2100 –

Deine Welt in 80 Jahren“ wird diese Frage ebenfalls gestellt. Als der Film am Bistumsjugendtag in Zug Premiere feierte, wurden die Zuschauer*innen nach dem Film gebeten, zu verschiedenen Aussagen der Protagonist*innen Stellung zu beziehen. Daraus hat sich ergeben, dass rund 19% des vorwiegend jungen Publikums ein konservatives Gottesbild besitzen. Sie glauben also an einen Gott, wie er in der Bibel beschrieben wird. 59 % der Zuschauer*innen haben ein liberales Gottesbild. Sie finden beispielsweise, dass Glaube und Wissenschaft nebeneinander Platz haben. Rund 22% haben ein sehr skeptisches oder gar kein Gottesbild. Darunter sind Agnostiker, aber auch Atheisten. Es ist aber wichtig zu wissen, dass diese Daten nicht als repräsentativ zu verstehen sind. Dennoch lassen sie interessante Rückschlüsse zu.

Umfragewerte des Premieren-Publikums von “2100”

Aber zurück zu „The Great Debate“. In der zweiten Hälfte des Videos versucht Pascal Schmidlin selber in einem abschliessenden Monolog seine Gedanken zusammenzufassen. Dabei geht es ihm nicht darum, eine Antwort auf diese grosse Frage zu finden, sondern dem Publikum seine persönlichen Erfahrungswerte mitzuteilen. Welche das sind und warum er Frieden mit sich und dem Glauben gefunden hat, erfährst du in eben diesem Video. Viel Spass!

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Underkath ist ein YouTube-Kanal vom katholischen Medienzentrum für Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Deutschschweiz. Junge Menschen drehen Videos  über ihre eigene Lebenswelt und stellen sich dabei Fragen zu Religion, Spiritualität, Kultur und Politik. www.underkath.ch oder https://www.youtube.com/c/underkath

Was haben ein vergifteter Jesus und ein an Corona erkrankter Osterhasen gemeinsam?

Corona hält an und viele Aktionen und Angebote können nicht stattfinden. Doch Theo, Anika und Chantal liessen sich davon nicht unterkriegen und kreierten einen Oster-Escape-Room. Es geht darum, dass Jesus am letzten Abendmahl vergiftet werden sollte und der oder die einzige, den ihn retten kann, bist du! Weiter kreierten junge Menschen in Zusammenarbeit mit Mission 21 einen anderen Oster-Escape-Room. Dieser handelt von einem Corona geplagten Osterhasen, dessen vergesslichen Stellvertreter und eine rüstige Rentnerin mit Geheimnissen.

von Jana Waldis

Theo, Anika und Chantal meldeten sich auf den Aufruf Basler Jugendfachstellen hin, um für andere Jugendliche einen digitalen Escaperoom zu erstellen. Es motivierte sie, selbst einmal einen Escape Room zu erstellen und diesen gemeinsam mit Freund*innen zu planen. Gewisse hatten schon selbst einen oder mehrere Escape Room bewältigt und es hatte seinen Reiz, einmal auf der anderen Seite zu stehen. Schon beim ersten Treffen kamen viele Ideen zusammen und jede*r ging diesen dann individuell nach, um sie nachher zu einem Ganzen zusammenzufügen.

So individuell wie die Jugendlichen sind auch die Rätsel, von mathematischem über logisches Denken bis zu Basteln und Falten ist alles dabei. Der Rahmen, welche die einzelnen Rätsel zusammenhält ist das letzte Abendmahl und eine unbekannte Geschichte dahinter. Denn beim letzten Abendmahl wurde sich erzählt, dass jemand versuchen wollte Jesus mit vergiftetem Wein umzubringen. Als Teilnehmer*in des Abendmahls ist es nun deine Aufgabe, dies zu verhindern und den vergifteten Wein ausfindig zu machen. Ob dir das gelingt kannst du im Escape Room selber testen.

“In ihrem Escape Room befindet sich der Osterhase in Quarantäne und kann deshalb nicht rechtzeitig zu Ostern alle Eier und Osternester verteilen.”

Auch Jugendliche des Jugendbotschaftsprogramms von Mission 21 Basel-Stadt haben sich der Aufgabe angenommen einen Escape Room zu kreieren. Auch bei ihnen steht Ostern im Zentrum, jedoch auf eine ganz andere Weise. In ihrem Escape Room befindet sich der Osterhase in Quarantäne und kann deshalb nicht rechtzeitig zu Ostern alle Eier und Osternester verteilen. Zum Glück gibt es einen Ersatzosterhasen, dieser hat jedoch ein Problem: Er kennt den Code nicht, um den Ostereierbau zu finden und da der Osterhase solch hohes Fieber hat, kann er sich auch nicht mehr an die

Codes erinnern. Glücklicherweise hat die Grossmutter des Ersatzosterhasen die Codes auf ihrer Weltreise gesammelt. So müsst ihr nun gemeinsam mit dem Ersatzosterhasen durch die alten Reiseberichte der Grossmutter wühlen und die Codes herausfinden. Schafft ihr das rechtzeitig? Das findet ihr im Escape Room unter folgendem Link heraus: Escape Team: Ostern in Gefahr!

In den virtuellen Escape Room einzutreten ist ganz einfach: Ein kleine Anleitung erscheint, wenn der Link zum entsprechenden Raum geöffnet wird.

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Hier findest Du zu den beiden Oster-Escpae-Rooms

Ostern in Gefahr (vom Jugendbotschaftsprogramm):
https://www.escape-team.com/play/MI-B6F0-0133
Mission MI-B6F0-0133

Justice for Jesus (von Anika, Chantal und Theo):
https://www.escape-team.com/play/MI-7794-4EB7
Mission MI-7794-4EB7

«kunst kreuzt weg» der etwas andere Kreuzweg

Jonas Meier (24) hat gerade «kunst kreuzt weg» besucht. Die 14 Stationen dieses «anderen» Kreuzweges führten ihn via App durch die Berner Innenstadt. An jeder Station hat ein zeitgenössischer Künstler/eine zeitgenössische Künstlerin die traditionelle Leidensstation neu gestaltet. Alle Beiträge sind spezielle für «kunst kreuzt weg» gefilmt, aufgenommen, gemalt, gebaut, getextet, modelliert oder installiert worden. Die Hälfte der Stationen sind physisch vor Ort zu sehen (Bilder, Fotos, Skulpturen, Plakate) die andere Hälfte auf der App (Filme, Musikaufnahmen, Klanginstallationen).

Jonas Meier beschreibt seine Erfahrung auf dem «kunst kreuzt weg».

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www.kunstkreuztweg.ch, www.facebook.com/Kunst-kreuzt-weg, #kunst.kreuzt.weg und www.offene-kirche.ch

Warum wir fürs Klima kämpfen müssen!

Luisa (16), Julia (15) und Sora (14) helfen mit den strike for future vom 21. Mai 2021 rund um die Heiliggeistkirche zu organisieren. Sie sind im Organisationskomitee des Projekts und teilen in diesem Video mit, warum sie sich für das Klima und die weltweite Bewegung einsetzen.

Luisa, Julia und Sora über ihren Einsatz für den strike for future am 21. Mai 2021

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https://strikeforfuture.ch/

Carmela Bonomi – Kunst und Theologie

«Für mich spricht Kunst den Menschen auf einer ähnlichen Ebene an wie der Glaube», sagt Künstlerin und Theologiestudentin Carmela Bonomi. Sie ist Model, Tänzerin und Schauspielerin und entschied sich nicht zuletzt wegen einer überraschenden Interviewfrage für ein Theologiestudium.

Carmela Bonomi ist Tänzerin, Schauspielerin und Theologiestudentin.

Dass Carmela Bonomi nach ihrer Matura und einer mehrjährigen Vorbereitung nicht von ihren favorisierten Musical-Hochschulen aufgenommen wurde, war für sie ein einschneidendes Erlebnis. «Ich dachte mir damals: Gott ist doch mit mir, wo ist er denn jetzt?», schildert Carmela mit einer überraschenden Gelassenheit. «Ich habe mich gefragt, ob alle meine Bemühungen

umsonst waren.» Bald merkte sie, dass das Gegenteil der Fall war. Ihre vielseitigen Begabungen als Model, Tänzerin und Schauspielerin, die sie bereits im Jugendalter trainierte und formte, brachten ihr trotz der Absage an den Musical-Hochschulen rasch erste Aufträge ein. Sie waren der Startschuss für ihre heutige Selbständigkeit.

Entscheid für das Theologiestudium

Carmela versuchte, ihre Perspektive zu ändern und die Absagen der Musical-Hochschulen mit anderem Blick zu sehen. «Es kam alles sehr gut, denn ich habe immer wieder Jobs erhalten. Dadurch konnte ich früh arbeiten und viel Verschiedenes ausprobieren», berichtet sie dankbar. Sie lacht und ergänzt, dass sie das Ausprobieren am Ende wohl weitergebracht habe, als sechs Jahre für ein Musical angestellt gewesen zu sein. Es war schliesslich auch einer dieser Aufträge, der zum

Entscheid für das Theologiestudium führte. Als sie nach der Matura von einer Reise nach Berlin zurückkehrte, war sie für ein Fotoshooting gebucht. Nach dem Shooting wurde sie interviewt und in der letzten Frage auf ihre Zukunftspläne angesprochen. Ein wenig überrumpelt antwortete Carmela, dass sie sich überlege, Theologie zu studieren. Als dann ihre Antwort so publiziert wurde, sah sie das gewissermassen als letzte Bestätigung für das Theologiestudium.

Wurzeln in der Kindheit

In Carmelas Leben spielt der christliche Glauben seit ihrer Kindheit eine wichtige Rolle. Die Überzeugung, dass Gott ihr genau das Richtige gibt und für sie sorgt, trägt sie. Sie habe sich schon vor dem Theologiestudium für den Glauben, Geschichte und Fragen rund um die Entwicklung des Menschen in der Gesellschaft interessiert.

Für sie sei es besonders interessant zu sehen, dass der Mensch ein Produkt der Geschichte sei und sich die Weltanschauungen und Idealvorstellungen, die ihn prägen, immer wieder ändern und teilweise sogar wiederholen. Auch wenn das Studium ihr zum Glück keine direkten Antworten gebe, erhalte sie viele spannende Einblicke.

Kunst und Glaube

Carmela bewegt sich in verschiedenen Welten und sucht nach deren Verbindungen. «Für mich spricht Kunst den Menschen auf einer ähnlichen Ebene an wie der Glaube», sagt sie. Das sei auch der Grund, weshalb sie besonders gerne Aufträge annehme, bei denen sie ihren Glauben und ihre Überzeugung weitergeben könne. «Die Produktion Musicals mit Message, bei der Tanz, Theater und Predigt kombiniert werden, fand ich schon immer

spannend und würde gerne noch mehr in diese Richtung machen», schwärmt sie. Bei solchen Projekten sei es ihr wichtig, das Gelernte und Reflektierte des Studiums fruchtbar einzubringen. Sich einzubringen, zu kreieren, einfach auszuprobieren aber auch Verrücktes und Neues zu wagen, sei ohnehin, was sie als Künstlerin und angehende Theologin anspreche

Selbständigkeit als Herausforderung

In ihren vielen und unterschiedlichen Einsätzen als Model, Tänzerin und Schauspielerin hat Carmela schon viele spannende, aber auch herausfordernde und komische Situationen erlebt. «An einem Shooting gesellte sich plötzlich eine unbekannte zweite Fotografin dazu. Offensichtlich gefiel ihr, was sie sah, und sie nutzte die Gunst der Stunde, um einfach mitzufotografieren», erzählt sie lachend. «Bei einem anderen, früheren Einsatz war ich Statistin an einem grossen Jubiläum und fand

mich als absolutes Greenhorn mitten in einem Gala-Dinner unter lauter VIP’s wieder, das war schon speziell», erinnert sie sich. Jungen Menschen, die künstlerisch tätig sein wollen, rät Carmela, früh anzufangen, dranzubleiben und hartnäckig zu sein. Und immer wieder mit Dankbarkeit zurückzublicken auf das, was sie schon erreicht haben. Das Theologiestudium würde sie sofort wieder machen. Es hat ihr die Möglichkeit geboten, über vieles nachzudenken, das ihr als Künstlerin weiterhilft.

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Micha Rippert (25) ist Theologiestudent, Jugendarbeiter und studentischer Mitarbeiter bei theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche.Weitere Infos zu Carmela Bonomi findet ihr auf www.carmelaacb.com. Am 31. März könnt ihr sie im Online-Musikgottesdienst, gesendet aus dem Fraumünster in Zürich, tanzen sehen: https://www.ultra-schall.ch/repertoire/p-s-a-l-m-e-n/p-s-a-l-m-1-gottesdienst/ 

(Keine) Möglichkeiten in der Multioptionsgesellschaft? Das erste ethikCafé 2021 ist im Köcher!

Flyer zum ethikCafé

ethikCafé-ONLINE

Dienstag 23. März 2021, 19h-21h30

Videokonferenz auf Zoom

(Keine) Möglichkeiten in der Multioptionsgesellschaft?
Vor einem Jahr hatten wir eine Million Auswahlmöglichkeiten, was wir tun konnten. Zurzeit sind unsere Optionen eingeschränkt. Wie gehen wir damit um? Wie stillen wir unsere Bedürfnisse?

Anmeldung bei monika.dillier(at)kath-fr.ch

Infos unter www.fri-soul.ch

Unterwegs auf dem TheoTrail

«Sag’s niemandem, aber ich bin fast ein wenig nervös», schreibe ich meiner Freundin Noemi, bevor wir uns am Bahnhof treffen, um den Zug nach Aarau zu nehmen. Beide sitzen wir seit Monaten im Homeoffice, und die Zugreisen sind rar geworden. Umso grösser ist die Freude, gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei erst noch eine Stadt zu entdecken, die wir beide kaum kennen.

Noemi und Luana wagen sich auf den TheoTrail in Aarau und entfliehen so auch dem Home-Office.

Es ist höchste Zeit, wieder einmal die eigenen vier Wände zu verlassen und etwas zu unternehmen! Wir wagen uns auf den neuen TheoTrail in Aarau, einer spielerisch-theologischen Schnitzeljagd, die wir gratis und ohne vorherige Anmeldung per Handy-App machen können. Der Vorteil: Wir lernen eine Stadt kennen, bewegen uns an der frischen Luft und kommen ungezwungen über Gott und die Welt ins Gespräch. Vor einem Unverpackt-Laden in der Altstadt Aaraus starten wir den

TheoTrail. Auf dem Weg zur nächsten Station diskutieren wir über die Frage, ob unser Glaube unser Einkaufsverhalten beeinflusst. Der Richtungspfeil führt uns zur Stadtkirche. Statt daran vorbei zu gehen, betreten wir sie. «Stühle in Kirchen sind praktisch», finden wir beide, «wir könnten die Stühle entfernen und eine Party feiern!» «Oder die Stühle könnten mit viel Abstand aufgestellt werden», lautet der etwas situationsgerechtere Einfall.

Wie war das mit diesen römischen Zahlen?

Zurück auf dem Trail finden wir heraus – nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem römischen Zahlsystem –, wann das Kloster in Aarau aufgehoben wurde und diskutieren auf dem Weg zur nächsten Station, wie frei wir eigentlich sind. Dort angekommen, sollen wir unseren Teamgeist mit Komplimenten stärken. «Du hast goldene Haare», ist das erste, was mir einfällt. Wir lachen und machen uns alberne und ernster gemeinte Komplimente. Vor einem Brunnen in der Altstadt will die App von uns wissen, ob wir daraus trinken würden, wenn sein Wasser uns ewiges Leben verhiesse. Wir sagen einstimmig nein. Gut aber, dass der Brunnen momentan ohnehin kein Wasser führt. Sonst hätten wir uns vielleicht doch

anders entschieden. Wobei wir eher auf ein ewiges Leben in einer neuen Welt hoffen! Beim Rathaus werden wir gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, in der Kirche zu arbeiten. Auf diese Frage müsste ich jetzt wohl mit einem bestimmten «Ja!» antworten, immerhin studiere ich Theologie. Sicher bin ich mir nicht, aber immerhin werde ich bald als Vikarin in der Kirche arbeiten – die Frage wird mich sicher weiterhin beschäftigen. Auf dem Rathausplatz erfahren wir ausserdem, dass Aarau für ein halbes Jahr die Hauptstadt der Schweiz war. Wussten wir beide nicht – ein TheoTrail ist also nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich!

Kleider machen Leute

In einem schönen Innenhof wird uns die Frage gestellt, ob unsere Kleider zeigen, wer wir sind, und finden uns nach einem kleinen Umweg vor dem Stadtmuseum Aaraus wieder. Wer genau hinsieht, muss bei der Frage zur Fassade des Museums nicht einmal rätseln. Einmal mehr zeigt sich: Wer aufmerksam ist, gewinnt (Punkte). Und wer genau hinsieht, findet auch den ein oder anderen Secondhand-Schatz beim nachhaltigen Shopping. Einen solchen Schatz darf ich deshalb auch auf einem Foto vor dem

Stadtmuseum festhalten. «Wo denn sonst?», beantwortet Noemi die Frage, ob eine Bibel im Altpapier entsorgt werden dürfe. «Stell dir vor, sie fällt dir ins Klo, dann willst du sie bestimmt nicht mehr benutzen», fährt sie fort. Ich gebe ihr recht, auch wenn ich mich bis heute frage, wie die Bibel dorthin gelangen sollte. Bevor wir weitergehen, gönnen wir uns eine Pause und essen etwas. Die Bestzeit werden wir wohl nicht abliefern, aber der Hunger ist einfach grösser als der Drang, zu gewinnen.

«Wenn du das liest, stehst du mit einem Fuss im Grab.»

Noemi will, dass dieser Spruch ganz klein auf ihrem Grabstein steht. «Muss da überhaupt etwas stehen, ausser meinem Namen und Geburts- und Todesdatum?», frage ich mich. Etwas später verrät Noemi mir allerdings ein Zitat von Albert Schweitzer, welches sie sich schon eher vorstellen könnte. Ich denke, dass der Spruch auf meinem Grabstein vor allem den Hinterbliebenen Hoffnung schenken sollte.

Der Trail führt uns weiter zum Torturm, auf dem wir die Toten zählen sollen. Ich zähle laut und werde prompt von einem Vorbeigehenden gefragt, ob ich da

oben nach Rapunzel suche. Eine Frau mit langen Haaren können wir auf dem «Totentanz» nicht entdecken.

Allmählich führt uns der Trail zurück zum Ausgangspunkt. Mein Handy hat mittlerweile fast keinen Akku mehr – die Kälte hat meinem Handy wohl mehr zugesetzt als uns –, für ein freudestrahlendes Abschluss-Selfie reicht er aber noch. Angeregt führen wir unser Gespräch über Gott und die Welt auf der Heimreise fort. Der Ausflug hat nicht nur unseren Homeoffice-Hintern gutgetan!

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Luana Hauenstein (26) ist gerade dabei, ihr Theologiestudium zu beenden. Sie ist studentische Mitarbeiterin von theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche. Die TheoTrails, die es in 6 Städten der Schweiz gibt – Basel, Bern, Zürich, Aarau, Schaffhausen und St. Gallen – dauern rund 80 Minuten und können kostenlos mit der Handy-App Actionbound besucht werden. Weitere Infos: www.theologie-erleben.ch/theotrail

Mach mal Pause und tu’ dir was Gutes!

Schaust du alle paar Minuten auf dein Smartphone, um zu sehen, ob jemand etwas Neues gepostet hat? Wirst du während einer längeren Bahnfahrt nervös, weil du nicht rauchen darfst? Kannst du niemals stoppen, bevor du die ganze Tafel Schokolade aufgegessen hast? Dann ist es Zeit für ein time:out! Die Vorteile sind beträchtlich. 3 junge Menschen haben es versucht und sprechen darüber.

PS: Es gibt viel zu gewinnen. Mehr dazu findest du ganz am Ende dieses Artikels… Viel Glück!

Hast du dich auch schon mal gefragt, woher eigentlich der duftende Kaffee stammt, den du dir jeden Morgen in die Tasse giesst? Wie viel die Kaffepflückerin in Bolivien, Indonesien oder Äthiopien verdient? Oder wo all die Coffee-to-go-Becher und Kaffeekapseln landen, die hierzulande tagtäglich tausendfach konsumiert werden? Die Gründe und Motivationen fürs Verzichten sind unter den zahlreichen TeilnehmerInnen an der time:out-Aktion des Blauen Kreuzes Schweiz höchst unterschiedlich. Bei den meisten von ihnen begann das

Interesse für die Themen Konsum, Fasten und Verzichten exakt mit solchen Fragen. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über globale wirtschaftliche Zusammenhänge und Abhängigkeiten und reflektieren die gesellschaftlichen und ökologischen Folgen ihres eigenen Konsumverhaltens. Und wirken durch bewussten Konsum oder Verzicht dem verschwenderischen Lebensstil, dem Überfluss an Konsumgütern und den damit einhergehenden Problemen entgegen.

Jaël, Katja und Lars haben es gewagt und letztes Jahr auf Social Media, Nutella oder Schokolade verzichtet. In den Videos erzählen sie über ihre Erfahrungen. Als beispielsweise Lars sein geliebtes Nutella auf die Crêpes streichen wollte, aber darauf verzichten musste. Oder bei Katja, der immer wieder Schokolade angeboten wurde und sie diese schweren Herzen ablehnen musste. Jaël geht noch weiter. Sie hatte

letztes Jahr auf Social Media verzichtet, weil sie bemerkte, wie viel Zeit sie auf den sozialen Medien verbrachte. Dieses Jahr versucht Jaël auf ihren geliebten Kaffee zu verzichten. Sie sagt über sich, dass dieser zu ihrer morgendlichen Routine gehört. Doch Jaël bemerkte auch, dass sie in der letzten Zeit etwas zu viel davon konsumierte. Zeit für ein time:out.

Du kannst nur gewinnen!

Haben dich Jaël, Katja und Lars überzeugt? Dann zögere nicht und melde dich doch selber zur time:out-Challenge an. Die Aktion time:out findet vom 21. Februar bis 3. April 2021 statt und hier geht es zur Anmeldung: https://www.timeoutschweiz.ch/teilnehmen/
Doch es kommt noch besser! Denn wenn du unseren mittendrin.life-Newsletter noch nicht abonniert hast, dann mache es jetzt unter: https://mittendrin.life/kontakt/ und gewinne dieses coole Smartphone-Detox-Set! Wir werden es unter allen Newsletter-Abonnent*innen auslosen und vielleicht bist du der oder die glückliche Gewinner*in. Viel Glück!

Dieses Smartphone-Detox-Set gibt es zu gewinnen, wenn du den mittendrin.life-Newsletter abonnierst!

Sternsinger 2021 – Videoproduktion mit Corona-Massnahmen

In einer Kooperation von Missio und underkath entstand ein Video zur Sternsinger-Aktion Anfang dieses Jahres. Die Covid bedingten Massnahmen erschwerten nicht nur die Aktion, sondern auch die Videoproduktion. Doch Filmer Benedikt Arndgen liess sich von den schwierigen Umständen nur noch mehr inspirieren!

Wie geht Sternsingen im Jahr 2021? Und was machen Sternsinger überhaupt? Dieses kreative Video zeigt, wie Sternsinger trotz Coronakrise ihren Beitrag für eine gerechtere und geschwisterliche Welt leisten – nach dem Sternsinger-Motto von Missio „Kinder helfen Kindern”.

Wie geht Sternsingen? Und was machen Sternsinger überhaupt? Diese Fragen sollten im Video für Missio, welche die Sternsinger-Aktion organisiert und betreut, beantwortet werden. Doch eine ganz andere Sache überschattete die Vorproduktion des Videos Mitte Dezember. Zu diesem Zeitpunkt war nämlich noch unklar, welche Restriktionen der Bundesrat für die Weihnachts- und Neujahrszeit beschliessen sollte. Genau die Zeit, in der das Video gedreht werden sollte. Und es kam, wie es kommen musste, die Massnahmen

wurden weiter verschärft, wodurch natürlich auch die Sternsinger-Aktion betroffen war. Für die Kinder galt eine Maskenpflicht (ab 12 Jahren). Weiter durften sie keine Wohnungen betreten und es durfte nicht gesungen werden. Auch das gemeinsame Essen und Trinken, dort, wo die Kinder angekleidet und instruiert werden, wurde verboten. Das Durchführen des Sternsingens wurde nur für den religiösen Teil erlaubt. Das hiess, für das Sternsingen (ohne Singen!) und für das Geldsammeln.

Benedikt dreht leidenschaftlich gerne Videos! Das zeigt auch sein neustes Projekt.

Nach den abgeschlossenen Dreharbeiten schnitt und vertonte Benedikt das Video, damit es pünktlich am 22. Januar auf underkath veröffentlicht werden konnte. Trotz Einschränkungen ist es Benedikt Andgern gelungen, die Grundfragen: Wie geht Sternsingen? Und was machen Sternsinger überhaupt ? zu beantworten. Entstanden ist ein kreatives und unterhaltsames Video, das zeigt, wie Sternsinger trotz Coronakrise ihren Beitrag für eine gerechtere und geschwisterliche Welt leisten – nach dem Sternsinger-Motto von Missio „Kinder helfen Kindern“.

Die 16-teilige Carlo Acutis-Serie erreicht Rekordzahlen!

Die 16-teilige Carlo Acutis-Serie von Regula Fischer endete am 29. Januar mit einem grossen 20-minütigen Finale. Die Serie hat bisher über 85’000 Aufrufe erhalten und erhielt Reaktionen aus Deutschland und Österreich. Wir schauen nochmals auf die 16 Episoden zurück.

In der finalen Folge der Carlo-Acutis-Geschichte sprechen junge Menschen über die acht Punkte, mit denen man die Heiligkeit erreichen kann.

Am Freitagabend des 18. Septembers 2020 um 17:00 ging es los. Die erste Folge „Wer war Carlo Acutis?“ wurde veröffentlicht. Mit über 15’000 Aufrufen ist es die meist angeklickte Folge der Serie und das am drittmeisten angeschaute Video auf dem Youtube-Kanal von underkath. Die Kommentare sind positiv: „Danke schön! Gott segne ihn.“ Oder „Seliger Carlo bitte für uns“ sind nur einige Stimmen. Eine Woche später startete dann auch die zweite Folge „Carlo Acutis und die Freundschaft“, ebenfalls sehr erfolgreich. 

Der kath.ch-Artikel von Ueli Abt „Warum Regula für den Seligen Carlo Acutis schwärmt“, sorgte zusätzlich für weitere Publicity. Darin erzählt Regula Fischer, wie sie durch einen mit der Jugendpastoral betrauten Priester auf Carlo aufmerksam gemacht wurde. Während der Produktion der Serie durfte Regula mit anderen jungen Menschen nach Assisi reisen. Dort sprachen sie mit der Mutter von Carlo Acutis und konnten den Glasschrein, in dem Carlo liegt, besuchen. Regula meinte, es sei „Mega eindrücklich und berührend“ gewesen. Carlo wirkte, als sei er „eben gerade eingeschlafen“.

Wer war Carlo Acutis? In der ersten Folge der Miniserie sprechen junge Menschen über ihren Eindruck und ihre Haltung zu Carlo.

Die Geschichte von Carlo lief über 4 Monate hinweg jede Woche auf underkath. Die Leistung, die Regula Fischer inhaltlich und technisch vollbrachte, ist unglaublich. Sie hat mit viel Kreativität und Know-how das Leben und den Glauben von Carlo Acutis für ein breites Publikum erlebbar gemacht. Die Videos zeigen mit Grafiken, Bildern und Videos einen wunderbaren Einblick auf diesen außergewöhnlichen Jungen.

Für Geflüchtete sieht die Realität anders aus

Geflüchtete, die sich in ihrem Heimatland in einer Hochschulausbildung befanden, stehen vor grossen Hürden, wenn sie ihr Studium in der Schweiz fortsetzen möchten. Die Theologie- und Nahoststudentin Marina Bressan (26) aus Basel setzt sich im Rahmen des Projekts «Perspektiven – Studium» für sie ein.

Marina Bressan setzt sich für geflüchtete Student*innen ein.

Marina, worum geht es beim Projekt «Perspektiven – Studium»?

Dich für dein Studium anzumelden, war ziemlich easy? Ein paar Dokumente ausfüllen, Semestergebühren bezahlen – fertig? Für viele geflüchtete Menschen sieht die Realität ganz anders aus. Ihre Diplome werden in der Schweiz nicht anerkannt. Mit den finanzierten Sprachkursen

erreichen sie nicht das Niveau, das die Hochschulen fordern. Sie können das Studium nicht finanzieren. Hier setzt das Projekt Perspektiven – Studium an: Wir initiieren und begleiten Projekte und studentische Initiativen für Geflüchtete an Hochschulen.

Wie bist du dazu gekommen, dich in diesem Projekt zu engagieren?

2019 habe ich ein Semester lang in Beirut studiert. Einige meiner Mitstudent*innen waren syrischer oder palästinensischer Herkunft. Mit ihnen habe ich viel darüber gesprochen, was es für sie als Vertriebene bedeutet, in Europa oder den USA studieren zu wollen. Die Hürden sind enorm hoch. Visa, Anerkennung von Diplomen, Sprache, Finanzierung – daran

zerschellen Träume und geht Potential verloren. Zurück in der Schweiz habe ich realisiert, dass es vielen Menschen mit Fluchthintergrund hier in der Schweiz genau gleich ergeht. Als ich die offene Stelle entdeckt habe, war mir deshalb klar: Das ist ein Thema, für das ich mich engagieren möchte.

Hattest du schon persönlich Kontakt mit Geflüchteten, denen ihr einen Vorlesungsbesuch ermöglichen konntet?

Perspektiven – Studium versteht sich als Dachorganisation. Wir unterstützen lokale Projekte an Hochschulen und setzen uns auf politischer Ebene für einen chancengerechten Hochschulzugang ein. Das heisst, wir ermöglichen es geflüchteten Menschen nur indirekt, Vorlesungen zu besuchen. Natürlich bin ich aber in Kontakt mit vielen Menschen, die durch Schnupperprojekte oder Brückenangebote an Vorlesungen teilnehmen oder ein reguläres Studium aufnehmen konnten.

N. ist eine junge Frau aus Kolumbien, wo sie Film und Fernsehmoderation studiert hat. In der Schweiz angekommen, haben die Behörden ihr das Filmmaterial weggenommen, das sie für ihren Abschluss gebraucht hätte. Sie hat das Material erst vier Jahre später zurückerhalten.

Dennoch hat sie sich nicht entmutigen lassen und ist ihren Weg gegangen: Sie hat ein Praktikum absolviert und am Schnupperprogramm der Zürcher Hochschule der Künste teilgenommen, wo sie heute im Master eingeschrieben ist. Das Studium kann sie dank privater Unterstützung finanzieren.

Ein solches Happy End erleben leider längst nicht alle. Y. hat in der Türkei Medizin studiert und bereits zehn Jahre Berufserfahrung als Arzt. Während des Lockdowns im Frühling meldete er sich bei mehreren Schweizer Spitälern als freiwilliger Helfer und erhielt nur Absagen. In der Schweiz nochmals Medizin zu studieren, wäre völlig absurd – zudem gelten für Ausländer*innen bei der Zulassung zum Medizinstudium besondere Bedingungen, die kaum erfüllbar sind.

Was beeindruckt dich an diesen Menschen?

Ihr Wille. Für viele Menschen, die in der Schweiz auf die Welt kommen und aufwachsen, ist ein Studium eine Option unter vielen.

Für sie nicht. Sie müssen sich stark dafür einsetzen, dass sie in der Schweiz studieren können oder ihr Abschluss hier anerkannt wird.

Sind die Sprachbarrieren nicht unüberwindbar – gerade an der Uni mit all der «Fachsimpelei»?

Unüberwindbar würde bedeuten, dass es niemand schaffen kann. Aber es studieren bereits Geflüchtete an Schweizer Hochschulen. Sprache ist lernbar – auf jedem Niveau. Die Herausforderung ist eher, dass vielen Geflüchteten nur Sprachkurse bis zu einem relativ

tiefen Niveau finanziert werden. Um sich an einer Universität regulär zu immatrikulieren, wird oft ein B2/C1-Zertifikat gefordert. Das sind systemische Hürden, künstliche Barrieren, die viele Menschen ausbremsen, obwohl für sie die Sprache lernbar wäre.

Welche Studienfächer sind bei Geflüchteten besonders gefragt?

Ich beobachte nicht, dass gewisse Studienfächer bevorzugt werden. Mir sind Personen bekannt, die

Wirtschaft, Umweltwissenschaften, Kunst, Jura und anderes studieren (wollen).

Die Theologie gehört nicht dazu. Können Geflüchtete mit deinem Studienfach etwas anfangen?

Zum einen ist Theologie an den meisten Schweizer Hochschulen immer noch christliche Theologie – das heisst Geflüchtete eines anderen Glaubens können damit wohl tatsächlich weniger anfangen. Zum anderen vermute ich, dass sich viele nicht im Klaren darüber

sind, was es hier bedeutet, Theologie zu studieren. In der Schweiz hat man mit einem Theologiestudium viel mehr berufliche Optionen als in anderen Ländern. Man muss nicht einfach Pfarrer*in oder Priester*in werden – das zeigt ja mein Beispiel.

Sind dein soziales Engagement und dein Interesse an Theologie miteinander verknüpft? Oder anders gefragt: Gibt dir die Auseinandersetzung mit den grossen Fragen des Lebens eine andere Perspektive auf dich selbst und andere?

Klar! Fragen nach einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitmenschen und mit der Welt, in der wir leben, beschäftigen mich, seit ich klein bin. Durch das Theologiestudium habe ich mich intensiv mit diesen Gedanken auseinandersetzen können, sie aus ganz unterschiedlichen

Perspektiven und durch die Texte anderer Denker*innen hinterfragen und beleuchten können. Die «Auseinandersetzung mit den grossen Fragen» wird für mich wohl nie enden – das Gefühl, das soziales Engagement in unserer Welt überlebenswichtig ist, hoffentlich genauso wenig.

Zuletzt: Wie kann man das Projekt «Perspektiven – Studium» unterstützen?

Auf ganz unterschiedlichen Wegen! Ganz aktuell, indem man die Petition Bildung jetzt (Link: https://bildung-jetzt.ch/petition) online unterzeichnet. Aber auch, indem man sich Zeit für Menschen nimmt, die in die Schweiz geflüchtet sind. Es gibt an fast jeder Hochschule Programme, die

studentische Geflüchtete unterstützen, beispielsweise den Offenen Hörsaal in Basel. In den Projekten kann man sich als Mentor*in oder Vorstandsmitglied engagieren. Und natürlich kann man diese Projekte finanziell mittragen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

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«Perspektiven – Studium» ist ein Projekt des Verbands der Schweizer Studierendenschaften VSS-UNES. Weitere Infos: www.Perspektiven-Studium.ch. Das Interview wurde geführt von theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche.

Das HipHop-Center wird umgebaut!

Das HipHop-Center in Bern baut um. Trotz den Teil-Lockdowns können Jugendliche unter 16 Jahren Tanzkurse besuchen.

Hier entsteht ein neues Studio!

Das HipHop-Center startet nicht nur in ein neues Jahr, sondern auch in den langersehnten Umbau von Studio, Büro und Küche. Seit dem 4. Januar werden Wände herausgerissen, neue aufgebaut und das Center verwandelt sich regelrecht in eine Baustelle. Am 26. Februar 2021 wird das Center mit einem

neuen Tonstudio inkl. neuem Technikequipment, einem offen gestalteten Büro und einer grösseren Küche fertiggestellt. Danach muss das Team nur noch auf die Besserung der Corona-Situation warten, damit das Jugendzentrum wieder allen zugänglich gemacht werden kann.

…und auch eine neue Küche darf nicht fehlen.

Trotz des Teil-Lockdowns und Umbaus können folgende Kurse für Jugendliche unter 16 Jahren und unter Einhaltung der gegebenen Schutz-Massnahmen angeboten werden:

– Kids Breakdance: Montag, 18.00-19.00 Uhr

– Breakdance fortgeschritten: Dienstag, 18.00-19.00 Uhr

– Teenie-Tanzen am Mittwochnachmittag von 14.00-15.00 Uhr

Bei Interesse melde dich unter info@hiphopcenter.ch oder unter der Nummer 031 511 21 14.

24 – Weihnachtsgeschichte

Weihnacht in der Tiefgarage

Alle haben hier zusammengefunden
die Forscher haben sogar den Rassist vom Flughafen überwunden.

Sogar der Typ mit den Waffen ist gekommen!
jetzt hat eine neue Aera von Frieden begonnen…

Alle spüren: Jesus ist gut
sie merken, dass er sie glücklich machen tut 😉

Und Jesus werden 3 wertvolle Gaben geschenkt
unter anderem Bitcoins, damit sind seine Möglichkeiten unbeschränkt.

Alle sind beisammen in dieser heiligen Nacht
sie feiern die Geburt Christi in voller Pracht.

von Xavier, 14

23 – Weihnachtsgeschichte

Forscher im Spital

Hmm, komisch, im Edelspital ist Jesus nicht
gibt es noch was Exklusiveres? Egal – wir folgen einfach des Sternes Licht
im Umkreis von 100Metern muss er sein
dann schenken wir ihm 3 Geschenke und seinen Eltern einen Wein.

Ich will jetzt nichts Falsches sagen,
aber ich würde die Idee mit dem Wein absagen…

Diese Diskussion müssen wir jetzt nicht führen,
wir sollten schon lang bei Jesus sein und uns langsam vom Fleck rühren!

von Xavier, 14

Das Friedenslicht in Zürich (2020)

Das ORF entzündet jedes Jahr in der Geburtsgrotte von Bethlehem das Friedenslicht. Am dritten Adventssonntag, 13. Dezember 2020, ist es in der Schweiz angekommen.
Es steht unter dem Motto «Ein Licht, das verbindet». Die Verbundenheit mit Menschen unterschiedlicher Kulturen, sozialer Schichten, Weltanschauungen und Religionen ist möglicherweise gerade in diesen schwierigen Zeiten von noch grösserer Bedeutung.

Die Jugendseelsorge Zürich ist erstmals dabei und organisiert 2021 den Hauptstützpunkt in Zürich.

Filmische Umsetzung: Fabian Egger

(c) Jugendseelsorge Zürich

Was ist Weihnachten für dich? – 3. Teil

Diese besondere Frage stellten Jugendliche des Könizer Filmteams YouReport Passanten in der Region Bern. Was nach einer normalen Frage tönt, entwickelt sich zu einer emotional geladenen Fragestellung hinsichtlich Corona-Weihnachten.

Die Weihnachtsumfrage – 3. Teil

Der 12-jährige Kameramann Dominik sagt dazu: “Weihnachten: Wieder einmal sieht man, wie unterschiedlich wir Menschen sind und somit auch unterschiedlich Weihnachten feiern. Gerade jetzt in Zeiten einer Pandemie.

Manche feiern dem Virus angepasst, und andere machen ab, als wäre alles normal. Ich feiere dieses Jahr nur im engsten Rahmen. Es werden zwar nicht mit Abstand 😉 die besten Weihnachten, aber man muss das Beste daraus machen.

22 – Weihnachtsgeschichte

Der Oberst ruft aus

Wir werden unsere Waffen nicht weglegen!
du kannst uns nichts befehlen – da hab ich was dagegen!
und ja: die Schweiz ist zwar neutral!
doch wenn wir uns nicht verteidigen könnten, wären die Folgen fatal!
Wir wollen ja schliesslich alle in Sicherheit leben!
und dieser Jesus-Typ wird nicht einfach alles Schlechte beheben!

von Xavier, 14

21 – Weihnachtsgeschichte

Gabriel hütet die Gewehre

Also, Soldaten, ihr braucht jetzt keine Waffen mehr
denn damit macht ihr euch nur das Leben schwer.
Um Jesus zu finden geht ihr einfach geradeaus
irgendwann seht ihr dann ein gelbes Haus
darunter ist eine Mc Donalds Filiale
ein Stock tiefer ist ne Tiefgarage
in einem Bettchen wird er sein
dort liegt er – beinah ganz allein.

von Xavier, 14

20 – Weihnachtsgeschichte

Rekruten erhalten eine überraschende Neuigkeit

Hallo liebe Soldaten, gerade ist der Heiland geboren
von jetzt an kann die Welt in Frieden leben und ist nicht mehr verloren
geht nach Bern Bethlehem, dort werdet ihr ihn sehen
wenn ihr ihn trefft werdet ihr verstehen.

Ich bin übrigens Gabriel, ein Gesandter von Gott
Und kommt bitte nicht mit der Aussage Engel spielen Harfe –
sie ist nämlich Schrott.

von Xavier, 14

Valentins “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Valentins “Stadt der Zukunft”

19 – Weihnachtsgeschichte

Rekruten auf der Wache

Wir haben n’ M16 Gewehr in der Hand
zur Verteidigung von unserem schönen Land
wir bewachen was von dem wir nicht wissen was es ist
und hoffen mal dass unsere Militärlampe nicht erlischt
hier draussen ist es nämlich ziemlich kalt
wir stehen schliesslich auch in einem dunklen Wald

von Xavier, 14

Was ist Weihnachten für dich? – 2. Teil

Diese besondere Frage stellten Jugendliche des Könizer Filmteams YouReport Passanten in der Region Bern. Was nach einer normalen Frage tönt, entwickelt sich zu einer emotional geladenen Fragestellung hinsichtlich Corona-Weihnachten.

Der 13-jährige Kameramann Eliad sagt dazu: “Ich fand es spannend, zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen Weihnachten feiern. Viele ziehen sich zurück wegen dem

Coronavirus, und für andere wird Weihnachten gar nicht anders. Ich werde das Fest nicht im grossen Rahmen feiern, sondern nur mit meiner Familie.”

18 – Weihnachtsgeschichte

Forscher werden befragt

Hallo mein Herr – Sie sind amerikanischer Forscher! Sie können in den Flughafenbereich gehen.
Und Sie beide müssen jetzt noch zur Kontrolle – wie das funktioniert werden Sie schon sehen.

Aber warum genau wir?
Wir sind für die gleichen Zwecke mit dem Ami hier.

Nein, meine Herren, das ist ein Zufallstest!
Wir halten Sie ja nicht zu lange hier fest

Nur wegen unserer Hautfarbe machen Sie das doch!
Wie gesagt: eine Zufallsprobe ist das immer noch.

Nur so als Info: Wir haben gerade alles gefilmt und aufgenommen
Wir würden vorschlagen, Sie lassen und durch, sonst posten
wir das auf Twitter und dann werden Sie ziemlich grossen
Ärger bekommen…

von Xavier, 14

Mayas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Mayas “Stadt der Zukunft”

Nur wegen des Wetters nicht raus gehen,

ist in meiner Stadt keine Option:

Denn wenn du aus dem Fenster siehst,

siehst du genau das Wetter,

dass du dir wünscht.

Du bist willkommen,

egal welche Ansprüche du stellst.

17 – Weihnachtsgeschichte

Ein Bett in der Tiefgarage

Ja, ich weiss, die beste Lösung ist es nicht
und wir halten das jetzt halt ein bisschen schlicht
Ich habe euch hier schon mal ein Bettchen bereitgemacht
aber soweit wird es wohl nicht kommen, denn so ein Kind gebärt man nicht unbemerkt über Nacht.
Ich geh jetzt mal zurück
und wünsche euch und dem Kind im Bauch noch ganz viel Glück.

von Xavier, 14

16 – Weihnachtsgeschichte

Maries Tante hat keinen Platz

Hallo Tante ich hab ne wichtige Frage an dich
wir suchen nach einem Hotel, doch die wollten uns Studenten nicht.
Ich wollte fragen: Wäre es möglich, dass wir eine Weile bei dir sind?
Nein, liebe Marie, meine Wohnung ist zu klein für uns alle, mein Kind
Ich schick euch jetzt aber nicht einfach fort
und überlege mir noch einen geeigneten Ort.

von Xavier, 14

Was ist Weihnachten für dich? – 1. Teil

Diese besondere Frage stellten Jugendliche des Könizer Filmteams YouReport Passanten in der Region Bern. Was nach einer normalen Frage tönt, entwickelt sich zu einer emotional geladenen Fragestellung hinsichtlich Corona-Weihnachten.

Die 16-jährige Jungfilmerin und Regisseurin sagt dazu: “Ich fand es bei der Umfrage sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die verschiedenen Altersgruppen Weihnachten feiern und wie bei ihnen trotz Corona

festliche Stimmung aufkommt. Ich werde dieses Jahr in sehr kleinem Rahmen feiern, ohne Verwandte und nur mit meiner Familie. Erst wenn so etwas wegfällt, merkt man, wie wichtig es ist!”

Martas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Martas “Stadt der Zukunft”

15 – Weihnachtsgeschichte

Im Hotel gibt es kein bezahlbares Zimmer

Wir haben schon die ganze Stadt durchsucht und es gab kein freies Zimmer
nur überteuerter Kram mit viel Glitzer und Glimmer
Auch dieses Hotel können wir niemals bezahlen
schliesslich brauchen wir es nicht, um auf Insta zu prahlen
Besetzten darf man sowieso nur noch ganz wenige Hotelzimmer
Kein Platz für uns –  Corona macht alles noch schlimmer

von Xavier, 14

14 – Weihnachtsgeschichte

Joe und Marie haben eine Autopanne

Ach Mann, das Auto ist schon wieder kaputt
dieses Müllding wurde zusammengebaut aus Blech und Schrott
Am besten lassen wir das Auto einfach stehen
Ob das eine gute Idee ist werden wir schon sehen
Die Entsorgungskosten können wir jedenfalls sparen
Und dann mit Uber ins Hotel fahren

von Xavier, 14

Hannas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeitet haben. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Hannas “Stadt der Zukunft”

diverCITY

Diversity: Unterschiedlichkeit

Wenn alle gleich wären,

Wäre die Welt doch langweilig.

Ich finde

Bei einer Stadt ist das besonders wichtig!

Ich fände es toll,

Wenn Basel etwas mehr eine

diverCITY würde!

13 – Weihnachtsgeschichte

Joe und Marie erhalten Post vom Bund

Hey Joe, hier ist wieder mal irgend ein komischer Brief
ist das wieder ne falsche Bestellung von Alexa? Ich weiss nicht was falsch lief.

Nein, Marie, der Brief ist vom Bund
Schau mal wieviel da steht, die schreiben sich ja die Finger wund
Die schreiben, wir müssen nach Bern zu meinem Heimatort gehen
Und dort ein Dokument unterschreiben – warum genau werde ich wohl nie verstehen.

von Xavier, 14

12 – Weihnachtsgeschichte

Forscher diskutieren Entdeckung

Dieser Stern kommt mir trotzdem vor wie eine Illusion
denn er ist speziell im Vergleich zur aktuellen Sternenkonstellation
Übrigens: neben den Äthiopiern ganz links auf dem Bild
bin ich – Amerikaner – steht auf meinem Namensschild
Und dieser Stern!
Er ist nahe bei einer Stadt namens Bern (??)
Kann es sein? Das müssen wir sehen
Packt eure Sachen zusammen – wir gehen.

von Xavier, 14

Hanna Lisas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Hanna Lisas “Stadt der Zukunft”

Die Spuren der Menschen

11 – Weihnachtsgeschichte

Forscher in Addis Abbeba entdecken seltsamen Stern

Durch hochkomplexe Formeln, ausgerechnet mit meinem Quantencomputer
Habe ich die Koordinaten berechnet und erziele damit grössere Erfolge als Martin Luther
Mein hochautomatisiertes Hightech-Teleskop zoomt vollautomatisch auf den neuen Stern
zudem misst es Bestandteile, Atmosphärentemperatur und die Bestandteile im Kern
Die Informationen werden gesendet zur National Astronautics an Space Administration
und werden dort gespeichert mit der Präzision
von einem Atom

von Xavier, 14

10 – Weihnachtsgeschichte

Lisa bringt John zu Zac

Endlich ist unser Kind zur Welt gekommen
der Traum hat sich erfüllt und ein neues Kapitel unseres Lebens begonnen
Das war so alles nicht zu berechnen
Wir haben das Kind John genannt – und Zac kann wieder sprechen!
Und schau mal, wie er singt!
Ich will jetzt nicht behaupten, dass es besonders gut klingt…

von Xavier, 14

Emils “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Emils “Stadt der Zukunft”

One day you leave this world.

So live a life you want to remember.

Try new things.

Find out, which things you love

Than do them often.

Dance like no one is watching.

Sing like no one is listening.

Follow your dreams.

Live your life.

You only live once.

09 – Weihnachtsgeschichte

Marie besucht Lisa

Hallo Lisa ich bin’s, Marie.
Schön dich mal zu sehen denn wir sehn uns fast nie.
Liebe Lisa auch du bist schwanger mit deinem Kind,
ich finde das geht alles viel zu geschwind…
Kannst du mir einen Tipp geben um…

Oh, nein, mein Baby hat sich grad zum ersten Mal bewegt!
Wahnsinn, dass das so schnell aus einer Zelle entsteht!
Wegen dir hüpft das Kind in meinem Bauch
Du hasts von Anfang an geglaubt – das tun die andern jetzt bald auch!

Ich spürs, mit dir wird alles gut
Hab einfach Vertrauen und verlier nicht den Mut.

von Xavier, 14

08 – Weihnachtsgeschichte

Zac lacht Gabriel aus

Ganz ehrlich: du bist so nen Psychopath
Ich gebe dir jetzt mal nen kurzen Rat
Du gehst jetzt ganz schnell wieder heim
Sonst wird die Polizei in 5 min da sein

Hey, warum glaubst du mir denn nicht?
dir ist schon klar: Ich entscheide über dich.
Weisst du was: Ich diskutier nicht mit dir
denn ich, Engel Gabriel, entscheide was mir dir passiert
Bis zur Geburt des Kindes kannst du nicht mehr reden
Und danach wirst du schön dein Baby pflegen!

Das Theater mit Zack!! Als würd ne riesige Mauer uns trennen
Wie wenn sich ein paar Texaner nicht zu Trumps Meinung bekennen

von Xavier, 14

Cleas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Cleas “Stadt der Zukunft”

07 – Weihnachtsgeschichte

Pöstler Zac erhält überraschende Neuigkeiten

Hallo lieber Zac, deine Gebete wurden erhört
dass du und deine Frau kein Kind bekommen könnt macht euch empört
Aber sei jetzt bitte nicht verstört.

Erschrick nicht – Engel Gabriel werde ich genannt
Ich werde oft an meinen Flügeln erkannt;-)

Du musst das alles deiner Frau erzählen
denn sie wird bald ein Kind gebären.

Ich hoffe dass die Nachricht dich ein wenig motiviert
Ok, ich muss dann mal los –
und übrigens: du wirst ja bald schon pensioniert!

von Xavier, 14

Claras “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Claras “Stadt der Zukunft”

unvorstellbar traumhaft

eine bunte blumenwiese

anstatt eines asphaltbodens.

einen buschigen, umwelt-unterstützenden baum.

einen traumhaft, surealen himmel

während eines unvergesslichen sonnenuntergangs.

bunte, unterschiedliche häuser

anstelle von langweiligen betonklötzen.

Das ist wahrhaft die stadt meiner träume.

05 – Weihnachtsgeschichte

Marie klärt Joe auf

Hey Joe, was hast du heute gemacht?
Hab an der Uni ne Prüfung fertiggebracht
– die Prof hat mich dann leider ausgelacht.

Aber Joe ich habs dir ja gesacht
du kannst so nicht lernen – erst um Mitternacht.

Und du? Siehst aus, als wärst du durch den Wind.
So ein Mann hat gesagt ich wäre schwanger mit Gottes Kind
und Joe, glaub mir bitte, dass das wirklich stimmt

Nein, Marie, lüg mich bitte nicht an
du weisst genau dass das nicht stimmen kann
warum betrügst du mich mit einem anderen Mann?

Ich geh jetzt mal weg das kann doch nicht sein
lass mich bloss gehen – und zwar allein!

von Xavier, 14

Chef Jeunesse – Christmas Edition!

Chef Jeunesse ist zurück! Und zwar mit vier neuen und kurzen Videos, die dir die Weihnachtszeit versüssen. Denn sie zeigen dir, wie du ganz schnell und einfach verschiedene Sorten Weihnachtsguezli backen kannst.

Silvan (25)

Michael zeigt uns in diesem kurzen Tutorial, wie man einfach und schnell ganz leckere “Mailänderli” backen kann. Viel Spass und en Guete!

Jugendliche werden zum Chef de Cuisine und kochen ihren Kollegen und Freundinnen eigene Lieblingsspeisen über einen Live-Stream auf YouTube vor.

Vor jeder neuen Folge von Chef Jeunesse wird die Einkaufsliste veröffentlicht, damit die passenden Zutaten besorgt werden können. So haben Jugendliche die Möglichkeit, miteinander zu kochen – für ihre Geschwister, ihre Eltern und Grosseltern.

Was ist diesmal anders? Alle zehn bisherigen Folgen von Chef Jeunesse wurden live über YouTube gesendet. Das (Schutz)Konzept war klar: Live mitkochen für dich und deine Familie und dabei vernetzt zu sein mit deinen Freunden, die du wegen Corona nicht sehen kannst. Aber in der Adventszeit haben wir alle superviel zu tun. Daher dachten wir uns warum nicht mal kurz und bündig? Die Videos dauern nur zwischen 2 und 3 Minuten. Viel Spass beim Nachbacken und en Guete!

Die Leiterministranten der Pfarrei St. Elisabeth Kilchberg während den Dreharbeiten zu Chef Jeunesse.

———
Chef Jeunesse wurde produziert von:

Underkath: Underkath ist ein YouTube-Kanal für Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Deutschschweiz. Junge Menschen drehen Videos  über ihre eigene Lebenswelt und stellen sich dabei Fragen zu Religion, Spiritualität, Kultur und Politik. Ob Podcast oder Video – alles ist möglich. Das Projekt gehört zum Angebot vom katholischen Medienzentrum. www.underkath.ch

AKJ Albis: Die Animationsstelle kirchliche Jugendarbeit (AKJ) Albis fördert die kirchliche Jugendarbeit vor Ort in der Pfarrei. Wir beraten und begleiten Jugendarbeitende und Pfarreigremien. www.jugendseelsorge.ch/die-akj-im-kanton/akj-albis

04 – Weihnachtsgeschichte

Marie denkt nach.

Was hat der Mann denn für ein Problem

behauptet Dinge und nennt sich (Engel!) Gabriel

Doch wenn das alles stimmt?

Dann würde ich die Mutter von Gottes Kind?!

Aber Joe und ich verdienen nicht einmal Geld

ich weiss nicht mal, wann Joe seinen Abschluss erhält

ich bin noch nicht für ein Kind bereit –

das überstehen würden ich und Joe aber zu zweit.

Mal sehen was Joe dazu sagt

Ich hoffe nur, dass er mich nicht hinterfragt.

von Xavier, 14

Aureliés “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Aurelies “Stadt der Zukunft”

Für die Zukunft wünsche ich mir eine bunte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

03 – Weihnachtsgeschichte

Der Engel Gabriel besucht Marie in der Werkstatt.

Da kommt ein Engel namens Gabriel – ist der Typ grad geflogen?

Er sagt, sie trägt das Kind Gottes und das wär nicht gelogen.

Marie meint: Das stimmt sicher nicht!

Sie habe kein Kind von Joe aus ihrer Sicht.

Sie fragt Gabriel: Was bist du eigentlich für ein komischer Mann,

der mich anspricht und was behauptet, das nicht stimmen kann?

Gabriel meint, sie wird bald ein Kind gebären

doch Marie kann sich dies nicht erklären.

Nur noch nach Hause will Marie

das Ganze wird zuviel für sie

so packt sie ihre Sachen ein

und lässt die Arbeit erst mal sein.

von Xavier, 14

02 – Weihnachtsgeschichte

Joe ist Assistent am philosophischen Seminar.

My name is Joe – so heisst der Freund von Marie

Mit dem Studium wird er später fertig sein als sie.

Die beiden sind schon lange ein Paar

Wissen gar nicht mehr recht, wies vorher war.

Viele dachten: Ob das gut gehen kann?

Aber es ist super – man sieht’s beiden an.

Joe denkt manchmal für sich ganz allein

wie es wäre mit Marie und einem Kind eine Familie zu sein.

von Xavier, 14

Annas “Stadt der Zukunft”

Religionsschüler der 2. Sekundarstufe aus Basel haben sich unter dem Titel «Stadt der Zukunft» mit Träumen und Visionen zu ihrer Stadt befasst. Dabei haben sie Fotos gemacht, die sie dann zu Bildern verarbeiteten. Jedes Bild wird zusätzlich von einem passenden Text unterstützt. An jedem zweiten Adventstag erscheint auf mittendrin.life ein neues Bild.

Menschen haben Visionen und Träume. Schon in der Bibel wird die Stadt als Bild für eine gute Zukunft verwendet.

Das „himmlische Jerusalem“: Dort werden alle Tränen abgewischt und aus der Quelle wird das Wasser des Lebens fliessen.

Welche Träume und Visionen haben Jugendliche für „ihre“ Stadt?

Aus den Fotos, die die Jugendlichen in Basel gemacht haben, haben sie Bilder gestaltet und Texte geschrieben.

Lassen Sie sich inspirieren von den Visionen der Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Schauen Sie, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind. Vielleicht entsteht ja Neues…

Annas “Stadt der Zukunft”

STADT

VOLLER NATUR

VIELE BUNTE FARBEN

FRIEDEN UND GLÜCKLICHES LEBEN

TRAUMSTADT

01 – Weihnachtsgeschichte

Marie ist in einer Schreinerlehre. Bald hat sie ihre QV beendet.

Who’s that? Die Frau hier ist total normal

Ihren Namen (Marie) findet sie weniger genial

Ihren Beruf finden die Eltern dafür nicht so toll

Aber ihr gefällt die Schreinerlehre voll

Schon bald wird sie damit fertig sein

eine eigene Wohnung suchen – endlich allein

Bis jetzt geniesst sie mal ihr Leben

mit Freunden – wie alle anderen eben

von Xavier, 14

Den HipHop-Gottesdienst online erleben!

Am 1. Advent geht der HipHop-Gottesdienst in die nächste Runde und findet zum ersten Mal online statt. Die Vorbereitungs-Crew überträgt den Gottesdienst direkt vom HipHop Center über «Youtube» und «Instagram» in die Haushalte.

Dieses Jahr ist alles anders. So auch der HipHop-Gottesdienst, der zum ersten Mal online stattfindet.

Melanie (24) arbeitet nebst ihrer theologischen Ausbildung seit zwei Jahren als Jugendarbeiterin im HipHop Center. Zudem plant sie zusammen mit Jugendlichen leidenschaftlich die HipHop-Gottesdienste, welche zweimal jährlich stattfinden. Das HipHop Center ist ein Jugendzentrum im Nordring, welches die HipHop- und Kirchenkultur vereint.

Nebst den HipHop Gottesdiensten werden im Center unter der Woche verschiedene Tanz- und Raptrainings angeboten. Für Melanie ist es immer wieder ein Highlight zu sehen, wie viele Talente die Jugendlichen mitbringen und wie sich diese über die Zeit entfalten.

Der HipHop Gottesdienst vom 29. November 2020 findet digital statt.

Am 29. November um 19.00 Uhr findet der HipHop-Gottesdienst zum ersten Mal online statt. Die Vorbereitungs-Crew überträgt den Gottesdienst direkt vom HipHop Center über «Youtube» und «Instagram» in die Haushalte. Der Gottesdienst wird mit kreativen Tanz- und Rap-Elementen von Jugendlichen aus dem Center gestaltet und lässt die Zuschauer in die Welt von HipHop- und Kirchenkultur eintauchen. 

ND Light, ein weiterer Mitarbeiter des Centers und Rapper aus Bern, hat sich intensiv mit dem Thema «Frauenbilder im Rap» auseinandergesetzt. Er wird darüber sprechen, wie das Frauenbild in der Vergangenheit war, wie es sich bis heute entwickelt hat und welches Potential Frauen im Rap zukünftig entfalten können.

Das etwas andere Onlinemagazin

mittendrin.life ist ein neues Onlinemagazin mit multimedialen Beiträgen von jungen Menschen zwischen 14 und 25 Jahren. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen stehen mitten im Leben und berichten mit Videos, Podcasts, Bildern, Cartoons, Texten etc. darüber.

mittendrin.life entstand aus dem Adventskalender smas.ch. Dieser war ein ökumenisches Projekt der Jugendfachstellen in der Deutschschweiz. Im Advent wurden jeweils Kurzbotschaften, Sprüche, Bilder und auch Videos per SMS und Social-Media veröffentlicht.

Mit dem neuen Onlinemagazin mittendrin.life möchten die Organisatoren die medialen Möglichkeiten für Beiträge öffnen, um das Projekt noch mehr jungen Menschen zugänglich zu machen. Gleichzeitig wollen sie Rücksicht auf die sich stets verändernde Internetnutzung nehmen.

mittendrin.life ist ein Onlinemagazin für alle.

Um was geht es bei diesem neuen Online-Magazin?

Dem mittendrin.life-Team geht es darum, spannenden Projekten aus der kirchlichen Jugendarbeit eine Plattform zu bieten, auf der sie sich präsentieren dürfen, um so einem breiteren Publikum bekannt zu werden. mittendrin.life ist nicht einfach ein weiteres Jugendprojekt, sondern es unterstützt bestehende Projekte und ergänzt so die kirchliche Jugendarbeit in der Deutschweiz mit einer gewinnbringenden Plattform für alle.

Vision von mittendrin.life ist, dass junge Menschen älteren die Welt erklären und nicht umgekehrt. Junge haben häufig eine andere Sicht der Dinge.

Nur der Austausch zwischen Jung und Alt ist gewinnbringend und zielorientiert. Deshalb sind die Beiträge auf mittendrin.life für alle Altersgruppen interessant. Weiter gilt es, junge Talente zu fördern.

Wer schon immer mal schreiben, filmen, fotografieren etc. wollte, kann nun seinen Beitrag auf mittendrin.life veröffentlichen. Motivierend hinzu kommt, dass die Beiträge von der laufend grösser werdenden Community gelesen werden. Eine Win-Win-Situation für die Leserinnen und Produzenten.

mittendrin.life ist überall da, wo auch du bist.

Wie kann man beim Onlinemagazin mitmachen?

Die Website von mittendrin.life umfasst zwei Teile. Im redaktionellen Teil können junge Menschen Inhalte an die E-Mail-Adresse redaktion@mittendrin.life senden. Diese werden anschliessend geprüft und veröffentlicht. Im Community-Teil werden Inhalte von Instagram gleich auf der Website von mittendrin.life publiziert.

Dazu kann man eigene Inhalte auf Instagram mit dem Hashtag #mittendrin_life versehen und die Redaktion über die E-Mail-Adresse info@mittendrin.life informieren. Danach werden alle weiteren Inhalte des eigenen Instagram mit dem obengenannten Hashtag direkt im Community-Teil publiziert.

Ausserhalb der Box – Teil 3: Gemeinschaft

Peter ist Surprise-Magazin Verkäufer und kam in die Schuldenfalle. Er weiss, was es heisst, ausgegrenzt zu sein oder «Ausserhalb der Box» zu leben. Er nimmt uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Plätzen in Zürich, die für Ausgegrenzte in Zürich wichtig sind. Du kannst die Videos einzeln oder nacheinander anschauen. Nach jedem Video gibt es Fragen, damit du bei dir überlegen kannst, was das für dich heisst: Ausgegrenzt zu sein.

Teil 1: Zuhause sein
Video: https://youtu.be/zFi1uJPOSIU

Fragen zum Video:
Peter erzählt von jemanden, der freiwillig im Winter draussen schläft…
Was würdest du diesen Mann fragen wollen?
Was ihm sagen?
Vielleicht magst du einen Brief an diesen Mann schreiben…
Was heisst für dich zuhause sein?
Wo ist dein Zuhause?
Mache eine innere Reise zu deinem Zuhause…
Wie sieht das aus?
Mache dir ein paar Notizen…

Teil 2: Bedürftig sein
Video: https://youtu.be/3rKQX8DD5o0

Fragen zum Video:
Traust du dich zu zeigen, wie du bist?
…mit deiner ganzen Hilfsbedürftigkeit?
Was macht den Unterschied, ob du freiwillig obdachlos bist oder nicht?
Freiwillig ausgegrenzt sein, freiwillig obdachlos…
Kannst du dir vorstellen, so zu leben?
Was wäre schön daran, keinen Besitz zu haben?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Teil 3: Gemeinschaft
Video: https://youtu.be/q4fzqp-c1xk

Fragen zum Video:
Was bedeutet für dich Gemeinschaft?
Was bedeutet es für dich, in Gemeinschaft zu essen?
Mit den Eltern?
Mit Freunden?
Was machst du, wenn du diese Gemeinschaft nicht mehr hast?
Wie zur Zeit der Corona-Krise?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Tausche dich doch in deiner Firmgruppe oder mit deinen Freunden über die drei Videos und die Fragen aus. Vielleicht magst du gerne einen Brief an einen Obdachlosen schreiben… wäre sicher eine spannende Erfahrung. Wenn du magst, kannst du den Brief an uns schicken und wir werden ihn weiterleiten. Vielleicht wird er ja im Strassenmagazin «Surprise» veröffentlicht.

Kontakt Jugendseelsorge:
Adrian.marbacher@jugendseelsorge.ch

Möchtest du Peter etwas fragen oder ihm etwas mitteilen? Nimm Kontakt mit ihm auf:

Kontakt
Peter Conrath
Fon: 078 266 05 24
www.surprise.ch

Zur Person:

Peter Conrath (geb. 1964) absolviert eine Lehre als Koch, arbeitet in einer Comestibles-Abteilung und als Securitas-Nachtwächter im Zürcher Niederdorf. Er nimmt eine Hypothek für einen Kollegen auf. Das versprochene Geld ist weg. Er muss Privatkonkurs anmelden. Kurz darauf wird er entlassen. Er arbeitet als Reinigungsmitarbeiter, macht sich selbständig. Das Geschäft läuft so gut, dass er sich 2004 einen Urlaub in Lateinamerika leistet. Dort verunglückt er mit dem Motorrad. Ein Jahr lang kann er nicht arbeiten. Die Schulden häufen sich. Bis vor Kurzem wird sein Lohn gepfändet. Sozialhilfe lehnt er ab – «wenn man um nichts bittet, ist man auch nichts schuldig». Inzwischen hat er wieder eine Stelle im Keller einer Grossküche. Surprise will er weiter verkaufen. Zusammen mit Ruedi Kälin und Hans Rhyner führt er die Touren des «Sozialen Stadtrundgangs».

Dieser Beitrag wurde automatisch über YouTube generiert. Mehr Infos findest du auf der Seite: Mitmachen.

Seliger Carlo Acutis, bitte für uns!

Die 16-teilige Miniserie von Regula Fischer beleuchtet das kurze Leben von Carlo Acutis mit verschiedenen Stimmen junger Menschen. Dabei werden seine Gedanken, seine Hobbys, sein Glaube und vieles mehr thematisiert. Die Serie erscheint jeden Freitag um 17:00 auf dem Youtube-Kanal von underkath.

Wer war Carlo Acutis? In der ersten Folge der Miniserie sprechen junge Menschen über ihren Eindruck und ihre Haltung zu Carlo.

Wer war Carlo Acutis? – Die Miniserie auf underkath

Aber wer war Carlo Acutis? Carlo interessierte sich früh für Computer und erstellte Internetseiten zu religiösen Themen, etwa zu eucharistischen Wundern weltweit. Als er erfuhr, dass er unheilbar an Leukämie erkrankt war, widmete er sich ganz dem Papst und der Kirche. Acutis starb im Alter von 15 Jahren am 12. Oktober 2006 und wurde seinem Wunsch entsprechend in Assisi bestattet.

Am 10. Oktober 2020 wurde er in Assisi seliggesprochen.

Seit Anfang Oktober veröffentlicht underkath auf YouTube jeden Freitag die Serie „Die Geschichte von Carlo Acutis“ von Regula Fischer. Und die Reaktionen sind überwältigend. Die erste Folge hat schon über 13’000 Zuschauer und 162 Likes bekommen. Sogar aus dem nahen Ausland gab es Reaktionen.

Carlo und die Nächstenliebe! In der siebten Folge der Miniserie sprechen junge Menschen über die guten Taten von Carlo. Und diese sind zahlreich! Siehe selbst, wie er Menschen in seinem Alltag geholfen hat.

Suchst du die Antwort?

Im Rahmen der Weiterbildung zur Firmung wurde von der Jugendseelsorge Zürich folgends Video erstellt. Dabei geht es um die Frage, wie man jungen Menschen den Firmweg schmackhaft machen kann. Wie kann der «Ruf ins Abenteuer» des eigenen Lebens geweckt werden, sodass die eigene Sehnsucht angesprochen wird.

Einladung zum Firmweg

Foto von Ola Dapo von Pexels

Null Empfang und voll spannend!

Im neuen Jugendbuch „Null Empfang“ von Stephan Sigg büxen Laura und Gian aus einem Handysucht-Seminar aus, um die Kontrolle über ihr Handy und somit über ihr Leben zurückzugewinnen. Doch das ist schwieriger als gedacht.

Silvan (25)

Eine Woche ohne Handy? Am Ende der Schweiz? Und das alles nur, weil Gians Eltern finden, er sei zu viel online. Vergiss es! Bei der erstbesten Gelegenheit haut Gian ab. Zusammen mit Laura. Blöd nur, dass ihre Handys null Empfang haben.

“Null Empfang” ist nicht nur ein Jugendbuch über den Alltag in einer digitalisierten Gesellschaft, über Handysucht, Reizüberflutung, Konzentrationsfähigkeit, ständige Verfügbarkeit und “Digital Detox”, sondern auch über das Heranwachsen und die Familie.

Das Cover von “Null Empfang”

Mehr als nur eine spannende Geschichte

Stephan Sigg schafft es, auf rund 60 Seiten schnörkellos eine spannende Geschichte zu erzählen. Einmal damit angefangen, will man das Buch nicht mehr weglegen. Dabei baut die Story auf verschiedensten Charakteren auf, die nach ihren eigenen Grundsätzen handeln. Mit oder ohne Handy. Sigg zeigt aber nie mit dem Finger auf eine Figur. Sondern zeichnet alle Charakteren mit dem gleichen Feingefühl für ihre Beweggründe. Man schaut den Figuren beim Leben zu. Und das ist auch der Grund, warum die Geschichte so gut funktioniert und nicht in einer Konstruktion zerfällt.

Ein weiterer Grund für das Gelingen des Buches ist die Darstellung von jungen Menschen. Die zwei Hauptprotagonisten Laura und Gian sind extrem lebensecht gezeichnet. Oft neigen jugendliche Figuren, geschrieben von Autoren, die dieses Alter schon weit hinter sich gelassen haben, verfremdet und überhaupt nicht lebensecht. Dieses Gefühl kam bei „Null Empfang“ kein einziges Mal auf. Stephan Sigg schuf Figuren, die auf den Seiten zu leben beginnen. Man kauft ihnen ab, was sie sagen und was sie tun. Es sind eben Jugendliche! Und das ist die grösste Stärke dieses Buches.

0% Akku – Was tun wenn der Handyakku leer ist? Wie Dein Tagesablauf von Deinem Smartphone bestimmt wird, zeigt das Video von Lars und Sarah von underkath.

Was ist zu viel und was nicht?

Sigg zeigt keine Problemlösung der Handysucht auf. Er will der Leserin oder dem Leser auch nicht vorschreiben, was zu viel oder was die genau richtige Handynutzung ist. Er hält uns jedoch immer wieder einen Spiegel vor, in dem wir uns selbst ertappen.

Das kommt vor allem an den Stellen zum Ausdruck an denen Gian oder Laura versuchen, nach ihren Handys zu greifen, um mithilfe des Internets ein Problem zu lösen, um dann schmerzlich merken zu müssen, dass sie keinen Empfang haben. Kennen wir das nicht alle?


———
Das Buch „Null Empfang“ ist für CHF 8.90 auf https://www.dabux.ch/produkt/null-empfang/ erhältlich.

Ausserhalb der Box Teil 1: Zuhause sein

Peter ist Surprise-Magazin Verkäufer und kam in die Schuldenfalle. Er weiss, was es heisst, ausgegrenzt zu sein oder «Ausserhalb der Box» zu leben. Er nimmt uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Plätzen in Zürich, die für Ausgegrenzte in Zürich wichtig sind. Du kannst die Videos einzeln oder nacheinander anschauen. Nach jedem Video gibt es Fragen, damit du bei dir überlegen kannst, was das für dich heisst: Ausgegrenzt zu sein.

Teil 1: Zuhause sein
Video: https://youtu.be/AOLJqbOQXMQ

Fragen zum Video:
Peter erzählt von jemanden, der freiwillig im Winter draussen schläft…
Was würdest du diesen Mann fragen wollen?
Was ihm sagen?
Vielleicht magst du einen Brief an diesen Mann schreiben…
Was heisst für dich zuhause sein?
Wo ist dein Zuhause?
Mache eine innere Reise zu deinem Zuhause…
Wie sieht das aus?
Mache dir ein paar Notizen…

Teil 2: Bedürftig sein
Video: https://youtu.be/HpKh2N-Gte0

Fragen zum Video:
Traust du dich zu zeigen, wie du bist?
…mit deiner ganzen Hilfsbedürftigkeit?
Was macht den Unterschied, ob du freiwillig obdachlos bist oder nicht?
Freiwillig ausgegrenzt sein, freiwillig obdachlos…
Kannst du dir vorstellen, so zu leben?
Was wäre schön daran, keinen Besitz zu haben?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Teil 3: Gemeinschaft
Video: https://youtu.be/BIEwuHrUbJw

Fragen zum Video:
Was bedeutet für dich Gemeinschaft?
Was bedeutet es für dich, in Gemeinschaft zu essen?
Mit den Eltern?
Mit Freunden?
Was machst du, wenn du diese Gemeinschaft nicht mehr hast?
Wie zur Zeit der Corona-Krise?
Mache dir ein paar Notizen dazu…

Tausche dich doch in deiner Firmgruppe oder mit deinen Freunden über die drei Videos und die Fragen aus. Vielleicht magst du gerne einen Brief an einen Obdachlosen schreiben… wäre sicher eine spannende Erfahrung. Wenn du magst, kannst du den Brief an uns schicken und wir werden ihn weiterleiten. Vielleicht wird er ja im Strassenmagazin «Surprise» veröffentlicht.

Kontakt Jugendseelsorge:
Adrian.marbacher@jugendseelsorge.ch

Möchtest du Peter etwas fragen oder ihm etwas mitteilen? Nimm Kontakt mit ihm auf:

Kontakt
Peter Conrath
Fon: 078 266 05 24
www.surprise.ch

Zur Person:

Peter Conrath (geb. 1964) absolviert eine Lehre als Koch, arbeitet in einer Comestibles-Abteilung und als Securitas-Nachtwächter im Zürcher Niederdorf. Er nimmt eine Hypothek für einen Kollegen auf. Das versprochene Geld ist weg. Er muss Privatkonkurs anmelden. Kurz darauf wird er entlassen. Er arbeitet als Reinigungsmitarbeiter, macht sich selbständig. Das Geschäft läuft so gut, dass er sich 2004 einen Urlaub in Lateinamerika leistet. Dort verunglückt er mit dem Motorrad. Ein Jahr lang kann er nicht arbeiten. Die Schulden häufen sich. Bis vor Kurzem wird sein Lohn gepfändet. Sozialhilfe lehnt er ab – «wenn man um nichts bittet, ist man auch nichts schuldig». Inzwischen hat er wieder eine Stelle im Keller einer Grossküche. Surprise will er weiter verkaufen. Zusammen mit Ruedi Kälin und Hans Rhyner führt er die Touren des «Sozialen Stadtrundgangs».

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