Autor: Flurin Rohwender

24. Dezember 2021

Der Abschluss unseres Adventsprojektes gebührt der Jugendarbeit selbst.
Denn wer sich in diesem Feld nicht auf langjährige Erfahrung, Unterstützung anderer oder Einarbeitung verlassen kann, hockt im Morast.

Dafür gibt es die Plattform DURCHBLICK.


Die Informationsplattform der Jugendseelsorge Zürich stellt eine Sammlung von Dienstleistungen und anleitenden Dokumenten aller Art zur Verfügung, die den Jugendarbeiter:innen und ihren Chefs die Arbeit erleichtern sollen.

Und so auch dieses Video. Neben fantastischer Kameranavigation und fröhlichem Geklingel finden sich in knapp einer Minute eine Menge an kreativen Spiel- und Projektideen – vielleicht sogar für Heiligabend.



Frohe Weihnachten

wünscht mittendrin.life

23. Dezember 2021

Egal wohin man schaut, die Zukunft liegt beim Nachwuchs. Das evangelische Missionswerk Mission 21, setzt sich auf der halben Welt für nachhaltige Projekte ein und versteht das sehr gut.


Ein Einblick in das Leben von Mission 21. Dank dem Film nicht nur für die Jugendlichen am Zukunftstag, sondern auch für uns. Nun lassen wir aber den Film sprechen – denn diese Jugendlichen haben viel wichtiges zu sagen:


22. Dezember 2021

Schon ist es der Tag nach der Wintersonnenwende und es kommt mit der Zeit wieder mehr Licht in den dunklen Tag. Darum heute für euch die Nachtlichter-Gottesdienste.


Trotz allem haben dieses und letztes Jahr sogenannte Nachtlichter-Gottesdienste – Jugendgottesdienste mit dem Ziel, das Publikum auf die Adventszeit einzustellen – stattgefunden. Wir haben ein “Mashup” aus zwei solchen Gottesdiensten erstellt, dass wir euch hier vorstellen. Und natürlich wird das ganze von einer Jugendband begleitet.


21. Dezember 2021

Auch heute zeigen wir euch etwas Praktisches. Diesmal von underkath “gesponsert” ein Guetzlirezept und wieder von jungen Leuten vorgebacken.


Na, bei der Musik kommt ja gleich Backstimmung auf. Und Mailänderli mit Eierlikör-Glasur? Da verabschiede ich mich doch gleich mal in die Küche. Wir sehen uns dann morgen wieder, bis dann viel Spass beim Backen!

Mist, kein Eiercognac mehr. Vielleicht tun’s auch die rohen Eier mit der Kiwi vom letzten Jahr. Die ist ja auch schon Alkohol…


20. Dezember 2021

Hast du dir schon überlegt, was du an Weihnachten kochen willst? Wenn du noch ein Rezept für Heiligabend suchst, haben wir das perfekte – und trotz seinem Anblick gar nicht so exotische – Rezept für dich.


Gebratener Reis mit Gemüse: eines von vielen Rezepten aus der ganzen Welt, die der jüngere Teil von Mission 21 im Rahmen eines Projektes gesammelt hat. Diese junge Frau von young@mission21 kocht euch das Ganze sogar vor. Weitere Infos und Rezepte findet ihr auf der Webseite!


19. Dezember 2021

Es brennt, es brennt, am vierten Advent, denn Gyri Ungerwäx ist einfach heiss! Die reformierte Jugendarbeit aus Burgdorf holt das Verpasste vom letzten Jahr im Quartier Gyrischachen nach!


Urban Gardening, kochen, basteln, und natürlich spiele! Gyri Ungerwäx hat das Potential der sonnigen, fast coronalosen Frühlingsferien voll ausgenutzt! Und dabei haben sogar die Teilnehmer tatkräftig mitgeholfen.


18. Dezember 2021

Heutiger Gast ist die Pfadi St. Meinrad aus dem eiskalten Einsiedeln! Von jung bis alt sind alle mit dabei – sei es im Wald, im Schnee oder im Geblödel. Und alles dank dem freiwilligen Engagement der Pfadileiter:innen.


Na, die halten sicher zusammen. Sie rennen sogar gemeinsam weg. wovor die wohl solche Angst haben?
Nun aber mal Spass beiseite. Offensichtlich ist die Pfadi ein fantastischer Ort um sich alle möglichen “Skills” anzueignen. Und noch dazu Spass haben, Gemeinschaft erleben, und von anderen Motivierten getragen werden? Was will man mehr als die Pfadi Einsiedeln?


17. Dezember 2021

Heute ein Spielfilm von Hoger TV! Mit witziger Gestik lassen hier ein paar Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf. Und das Ergebnis lässt sich sehen – wenn auch nicht unbedingt hören.


Stumm, aber gar nicht dumm – naja, die Figuren vielleicht schon.
Stumm und stämlich – das passt schon eher. Sich stetig so stämlich zu stellen, das braucht schon äusserst Talent!


16. Dezember 2021

So, schon zwei Drittel bis Heiligabend!

Wir haben heute einen ganz besonderen Gast: underkath, der Youtube-Kanal für junge Erwachsene, die die Welt zum Publikum haben wollen. Mit Themen wie Religion, Kultur, Spiritualität und Politik.


Das heutige Video stammt von eben solchen jungen Filmemachern. Sie führen ein Interview mit dem Leiter der Community der Zürcher Studierenden, des “aki”, der wiederum von den Lichtinstallationen zweier Begabten am aki erzählt.


15. Dezember 2021

Isabelle erklärt euch heute unser Ziel – das gleichzeitig schon lange Realität ist.


Na, hat dich die Animatorin auch schon inspiriert? Zum Handeln angeregt? Du weisst ja, bei wem du dich melden kannst, wenn du eine spannende Idee ins Leben rufen möchtest 😉

Werbevideo 3 mittendrin.life

14. Dezember 2021

Heute präsentieren wir gleich zweimal Cevi:
Vorhang auf für die beiden Cevis aus Dürnten und Frauenfeld!


Was sagen eigentlich die Leiter:innen über den Cevi? Warum sind sie überhaupt dabei? Das Video geht diesen Fragen auf den Grund. Gleichzeitig erkennt zeigt das Bild, dass jede Kirche auch eine Baustelle ist…


Scheint, als seien wieder irgendwelche Unschuldigen den Piratenjägern ins Netz gegangen. Wieder andere werden versteinert. Der Cevi Frauenfeld ist einfach skrupellos! Und sind das Schlangen, die sie da über dem Feuer braten…?


13. Dezember 2021

Heute stellen wir noch einmal Beiträge vom Haus der Religionen vor.

Letztes Mal sind wir über die Entstehung der Welt informiert worden. Diesmal gehen wir einen Schritt weiter uns blicken in die Zukunft, in eine bessere Welt.


Den Anfang macht ein Gott, der als Mensch auf die Welt kommt um die Menschheit vor ihrem selbstverschuldeten Leid zu erlösen. Schon mal so was gehört?


Samurai, Bomben, Gehirnwäsche, und all das für den… Frieden? Na dann, Film ab!


Der Umweltschutz scheint auch im religiösen Kontext ein wichtiges Thema zu sein. Die Technologie bietet hierfür zwar Möglichkeiten, doch die wahre Nachhaltigkeit wird im Video schlussendlich durch den Menschen selbst bestimmt.


12. Dezember 2021

YouReport – das junge Filmteam aus Köniz ist unser Gast für den 3. Advent. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erstellen auf Freiwilligenbasis Reportagen diverser Anlässe. Hier habt ihr ein Beispiel:


Alle Jahre wieder findet in Niederwangen die Kinderwoche statt. Das berner Filmteam hat von der Woche mit schöner Musik, vielen Interviews und den niedlichsten Ausschnitten mehr als nur berichtet: die Kinderwoche ist digital nacherlebbar.


11. Dezember 2021

Die Jungwacht Windisch im Aargau sind heute unsere Hauptdarsteller! Schön, konnten dieses Jahr wieder erste Lager wie dieses stattfinden. Präsentiert wird euch dieser Rückblick als Dreiteiler – anscheinend gab es ziemlich viel Spannendes zu dokumentieren…


Natürlich ist bei der Jungwacht Windisch alles dabei – Schreinern, Gruppenspiele, Panoramas…


…Pizzaessen, Ballspiele, Regenjacken…


…Brettspiele, Geländespiele und Lagerfeuer!


10. Dezember 2021

Zur Abwechslung haben wir heute für euch einmal wenig Action, dafür aber betont wohltönende Musik mitgebracht. Die Ehre haben wir dank der “Hoger Jugendarbeit” der reformierten Kirchgemeinde Kirchberg, auf YouTube auch als Hoger TV bekannt.


“Happy”, von Pharell Williams wird neu als Bläserständchen vertont. Dabei scheinen nicht nur die Musikantinnen einen Riesenspass zu haben, nein, das Publikum vor Ort hat auch tierisch viel Freude. Einen Frohen Adventsfreitag!


8. Dezember 2021

Heute gleich zweimal Blauring, das ist doch ein Ding!


Einmal aus Bütschwil im Kanton St.Gallen und obendrauf noch einmal aus Altdorf im Urnerland. Und auch dieser Jugendverband fühlt sich in der schweizer Wildnis wie zuhause.


Tanzen, Volleyball, tanzen, ein Kampf um Wasser, tanzen. Dem Blauring Bütschwil fehlt es sicher nicht an Bewegung – und an motivierender Musik offensichtlich auch nicht…


Hier ist die Luzerner Zeitung auf Mission. Vermutlich mit dem Ziel, das Erfolgsgeheimnis des Blauring Altdorf zu lüften.
Das Resultat? Nicht eindeutig, hat aber sicher etwas mit Einfallsreichtum, Engagement und viel, viel Spass zu tun:


7. Dezember 2021

Wir präsentieren: Drei Videos vom Haus der Religionen.

Wer ist der Mensch? Wie ist die Welt entstanden? Zwei Fragen, die die Religion an sich schon seit Jahrtausenden beschäftigt. Zum Glück hat mittendrin.life nun in diesen drei Videos die Antwort auf beide gefunden.


Wir beginnen mit der Entstehung der Welt und bekommen einen Einblick in den Ursprung des Menschen…


…dann ein kurzes Hineinzoomen in die Geschichte der Menschenheit und wie sie sesshaft wurde…


…und zum Schluss wird uns das menschliche Verhalten im Detail erklärt, wobei wir noch eine Lebensweisheit auf den Weg mitgegeben bekommen.


6. Dezember 2021

Heute präsentieren wir die Jungschi Reigoldswil aus dem Baselland. Naturverbunden und kreativ streifen sie fröhlich durch den Wald.


Von Feuer machen über Zelte aufbauen bis hin zu Seilburgen bauen, in dieser reformierten Jungschar ist das volle Waldprogramm angesagt. Vor allem ist es schön anzusehen, wie eifrig die Kleinen hier mithelfen!


5. Dezember 2021

DIE OASE besetzt den Platz für den zweiten Advent! Der Jugendtreff aus der reformierten Kirchgemeinde Allschwil-Schönenbuch feiert offensichtlich grossen Erfolg.


Von Abendmählern über gemeinsame Kochpartien bis hin zu Filmabenden – Wer einen bequemen Abend sucht, ist bei der OSAE bestimmt nie falsch.
Kaum zu übersehen ist in diesem Video, dass es von Jugendlichen produziert worden ist. Ein typisch moderner Schnittstil und eine Stimmung, die aus dem Bildschirm nur so trieft. Einfach “lit”.


4. Dezember 2021

Am vierten Tag präsentieren wir euch zwei Videos von der Pfadi – the kings and queens of outdoor.


Eiegentlich ein Werbefilm, man erkennt aber, dass die Footage authentisch ist. Kaum eine Grupe kommt an die Leichtigkeit heran, mit der die Pfadi Maurena ihre Zelte, Scheiterhäufen und Küchen mitten im Nirgendwo aufstellen.

Werbefilm der Pfadi Maurena

Dies ist das erste Video von drei, welche das Lager der Pfadis Sarnen, Kärpf und Rauti filmisch an unseren Bildschirm bringt. Viel mehr braucht man nicht zu sagen, denn im Video selbst findet sich schon ein tüchtiger Kommentator:

Teil 1 von 3

2. Dezember 2021

Macht hoch das Törchen, es kommt das zweit’!

Als nächstes präsentieren wir euch den Rückblick zum Zeltlager der Ministrantinnen und Ministranten aus Grenchen im Kanton Solothurn!


Ein Zeltlager um diese Zeit!? Ach nein, das ist ja einfach ein Video…
Baden im See, Geländespiele und eine ganze Woche im Zelt schlafen – bei den Minis in Grenchen läuft was!

Lagertrailer der Ministranten Grenchen

1. Dezember 2021

Jetzt geht’s los mit dem Adventsprojekt!

Heute stellen wir euch zwei Cevi-Videos vor: Ein Lagerrückblick kombiniert mit einem vorangehenden Trailer. Organisiert von den Cevis aus Herzogenbuchsee und Steffisburg im Kanton Bern.


Lagertrailer 2018:
Eine Woche lang Spass und Gemeinschaft im warmen Sommer? Wenn die da mal nicht zu viel versprechen…

Lagertrailer der Cevi Herzogenbuchsee & Steffisburg

Es ist eindeutig nicht zu viel versprochen worden!
Ein fantastischer Schnitt mit zeitgemässer Musik: Lagerfeuer, Spiele bis zum Gehtnichtmehr und selbstgemachtes Essen für Jung und Älter – und der neue Nationalheld ist sogar schon am Bahnhof mit dabei. Wer wird da nicht gleich neidisch…

Und dann das wirkliche Lager

Wo sich der Einstieg durchs Fenster lohnt

Egal ob Cappuccino, Suppe, gemeinsames Lernen oder spannende Diskussionen, das «Hirschli» ist das Wohnzimmer der Uni. Und darum passiert da so ziemlich dasselbe wie in einem Wohnzimmer einer Studenten-WG – und noch einiges mehr. Ich wage einen Blick in die «Stube» der Uni.

Bereits der Zutritt zum Studi-Kafi Hirschli ist aussergewöhnlich, passt aber wunderbar in die verwinkelten Gassen rund ums Grossmünster in Zürich. Wer das Hirschli kennt, weiss, dass man durchs Fenster am schnellsten mitten ins Kafi kommt. Ist der Fensterrahmen überwunden, geht es drei Stufen abwärts und ich stehe mitten in einem gemütlichen Raum. Auf der linken Seite lädt eine Sitzecke zum Verweilen ein. An der rustikalen Steinwand dahinter hängen kunstvolle Fotografien, die Szenen des pulsierenden Lebens der Strassen Zürichs zeigen. Gegenüber stehen Tische, an denen gegessen oder eben gelernt und gearbeitet werden kann. Am anderen Ende des Raumes steht eine Theke. Dahinter entdecke ich Linda und Carla an der Kaffeemaschine. Linda Blumer, die Leiterin des Hirschlis, lässt sich gerade von Barista Carla erklären, wie das mit dem perfekten Cappuccino funktioniert. «Ich lasse mich gerade an der Kaffeemaschine ausbilden, damit ich aushelfen kann, wenn viel läuft», erklärt Linda lachend.

Linda und Carla mit einem “perfekten Cappuccino”

Offenes Haus und offene Ohren

Während ich auf meinen Cappuccino warte, der gerade aus der surrenden Kolbenmaschine läuft und den Raum mit einem herrlichen Kaffeegeschmack füllt, erzählt mir Linda vom Hirschli. Das Hirschli gibt es seit 2017. Es wurde initiiert durch die Hochschulseelsorge der reformierten Landeskirche Zürich und wird von ihr getragen. Im Hirschli erhalten Studentinnen und Studenten und kirchliche Mitarbeitende ein feines Essen zu einem fairen Preis. Sie finden aber auch ein offenes Haus und vor allem immer ein offenes Ohr vor, erklärt Linda. Die Hochschulseelsorge gibt es schon lange. Lindas Vorvorgänger hat dann die Hochschularbeit übernommen und wollte sie neu erfinden. Mit viel Kreativität, Mut und Lust auf Anderes wurde das Konzept für das Hirschli erarbeitet. Der Kirchenrat gab überzeugt grünes Licht.


Webseite: www.hirschli.net

Gott begegnet in Vielfalt

Inzwischen ist der Cappuccino fertig und wir sitzen an einem Tisch im Hirschli. Linda, die erst vor kurzem die Leitung des Hirschlis übernommen hat, erzählt mir von ihrer Motivation für die Arbeit im Hirschli. «Ein Bekannter rief mich an und machte mich auf diese Stelle aufmerksam», sagt Linda, die zuvor Studienleiterin an einer theologischen Ausbildungsstätte war. «Noch am Telefon suchte ich online nach dem Inserat.» Nach einer Bedenkfrist übers Wochenende hat sich Linda mit Erfolg beworben. Man spürt ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Studierenden und deren oft wegweisenden Lebensphasen. In den Begegnungen, die sie hier mit den Menschen erlebe, begegne ihr Gott in Vielfalt. «Das berührt mich sehr», sagt Linda voller Freude.

Kaffee – das Wasser des Lebens

Alle Studierenden sind willkommen

Während unseres Gesprächs gehen immer wieder Menschen durch die Gasse und schauen neugierig durchs Fenster. Sie scheinen sich zu fragen: «Geht es hier wirklich durch ein Fenster ins Kafi?». Obwohl das Hirschli ein Projekt der Hochschulseelsorge der reformierten Landeskirche ist, sind alle Studierenden der Zürcher Hochschulen, unabhängig ihres Studiengangs, ihrer Weltanschauung, ihrer Persönlichkeit und Überzeugung willkommen. «Wir haben noch nie jemanden rausgeworfen», sagt Linda und lacht. Die Gäste im Hirschli sind durchmischt. Das liegt auch am Personalmanagement. Die Schichten werden von Studierenden unterschiedlicher Studiengänge abgedeckt, die jeweils ihre eigenen Freunde und Bekannte mitbringen.

Das Leben neben der Uni

Linda und das Hirschli-Team freuen sich über jede Begegnung. Man empfange die Menschen und das, was sie mitbringen, mit offenen Armen, erklärt sie. Im Wohnzimmer der Uni soll es Platz haben für alle Menschen und das, was sie neben ihrem Studentenalltag alles ausmacht. Und genau diese Gastfreundschaft erlebe ich am eigenen Leib und mit den eigenen Sinnen. In der gemütlichen Atmosphäre des Hirschlis vergeht die Zeit wie im Flug. Mein Cappuccino ist ausgetrunken bis auf den letzten Tropfen. Ich verabschiede mich, nehme einen letzten Atemzug des wohlriechenden Kaffeedufts und steige die drei Stufen durchs Fenster in die Gasse.

Micha Rippert (25) ist Theologiestudent, Jugendarbeiter und studentischer Mitarbeiter bei theologie-erleben.ch, der Plattform rund um Jugend, Glaube und Kirche.

Video-Workshop in der Oase

Einen Film drehen – was heisst das überhaupt? Wie macht man das? Und warum? Angelina berichtet.

Im Video-Workshop in der Oase haben wir viele interessante Seiten der Filmkunst und des Videodrehs kennengelernt. Die Herren Florian Bitterlin und Pascal Steck haben uns in die Welt des Filmemachens eingeführt und uns darüber erzählt. Wir haben gelernt, welches die wichtigsten Voraussetzungen für den Dreh eines Videos und Filmes sind, was die Aspekte sind, die einen Film beeinflussen, und wir haben auch gelernt, wie man bei einem Videodreh vorgehen muss.

Die Produzentinnen und Produzenten im Workshop – ausnahmsweise bewegt sich das BIld nicht.

Der Workshop hatte zwei Teile, die auf zwei Tage aufgeteilt waren. Im ersten Teil hat uns Florian Bitterlin über seine Erfahrungen als professioneller Filmemacher erzählt und uns einen Einblick auf die Kunst des Filmemachens beschafft. Pascal Steck hat über die verschiedenen «tools» informiert und uns gezeigt, wie man am besten eine Wahl für die geeignete Kameratechnik trifft. Ausserdem wurden wir dazu angeregt uns Gedanken über unser «Warum?» zu machen.

Schlussendlich hat jede/r ein Ziel gefunden, dem man nachgeht um zur eigenen “Perfekten Welt” beitragen zu können.

Wir haben uns gemeinsam überlegt, wie wir zu unserer «Perfekten Welt» beitragen können und warum wir das tun möchten. Das hat zu schönen und tiefen Diskussionen geführt und schlussendlich hat jede/r ein Ziel gefunden, dem man nachgeht um zur eigenen “Perfekten Welt” beitragen zu können. Im zweiten Teil des Workshops durften wir uns überlegen, was wir in einem Video vermitteln wollten und vor allem warum wir das machen wollten. Florian und Pascal haben uns dann gemeinsam beim Videodreh unterstützt und es wurden tolle Videos produziert, unter anderem ein Horrorfilm-Trailer sowie Werbung für das easypray und die Oase.

Ich habe in diesen zwei Tagen viel gelernt und einiges mitnehmen können. Darunter auch ein «Warum?» welches meine Zukunft prägen wird. Dieser Workshop hat mir sehr Spass gemacht und es war eine perfekte Gelegenheit, mehr über die Filmkunst zu lernen.

Ich danke Florian Bitterlin und Pascal Steck für den lernhaften und amüsanten Workshop.

Angelina, KERNTEAM OASE

Ökumenisches Jugendlager 2021

Ein ökumenisches Lager für Jugendliche und junge Erwachsene. Von der Idee bis zum Programm – und dem Anmeldeformular.

Ein Lager für 16 – 21-Jährige, zum Beispiel nach der Firmung oder Konfirmation – „das wärs!“, sagten sich die drei jungen Baselbieterinnen Norma, Rachele und Dominique am Nachtlichtergottesdienst. Denn es gibt kaum Angebote in der kirchlichen Jugendarbeit für diese Altersklasse. Dies wollen die kirchlichen Jugendfachstellen der Region Basel nun ändern: Das Lager für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 – 21 Jahren findet vom 24. – 26. September 2021 in Valbella (GR) statt. Dabei sein dürfen alle – egal von welcher Konfession. Ziel ist es; die Gemeinschaft zu fördern, Erlebnisse zu teilen und eine tolle Zeit zu haben.

Norma, Rachele und Dominique haben sich bereits fünf Mal mit Philip und Isabelle der Fachstelle Jugend BL getroffen. Gemeinsam wurde geplant, diskutiert, wieder verworfen, gegoogelt und gelacht. Das erste Treffen musste aufgrund der Pandemie online durchgeführt werden, doch auch das war kein Hindernis für die drei motivierten jungen Frauen.

Bereits nach dem ersten Treffen wurden einige mögliche Gruppenhäuser gesucht, und kurz darauf entschied man sich gemeinsam für Valbella. So läuft das Prinzip bei der Gruppe; wichtige Entscheidungen werden stets gemeinsam getroffen. Auch die Rekognoszierung des Lagerhauses wurde gemeinsam gemacht und förderte dabei wichtige gruppendynamische Prozesse.

Sofort wurde ein Lager-Grobprogramm erstellt. Danach wurden die Blöcke aufgeteilt und im Detail niedergeschrieben. An den Sitzungen werden jeweils Ideen ausgetauscht und diskutiert. Langsam aber sicher nimmt das Lager Form an!

24. – 26. September

16 – 21 Jahre

egal welche Konfession

Die Hoffnung auf schönes und warmes Herbstwetter ist noch nicht aufgegeben: Geplant ist ein tolles Programm mit Rodeln auf der längsten Rodelbahn der Schweiz, Baden im Heidsee, Geländespiel und Spielturnier! Falls Petrus doch nicht ganz einverstanden sein sollte mit dem schönen Wetter, gibt es natürlich auch ein abwechslungsreiches Alternativprogramm mit einem Tagesausflug ins Erlebnisbad Chur, spannenden Spielen im Haus und Garten und Filmabend.

Alle beteiligten freuen sich bereits riesig auf das Lager! Du auch? Dann melde dich an!

Wir freuen uns auf Dich!

Norma, Rachele und Dominique

Link zum Anmeldeformular und weitere Infos

Rohkost mit Rohweder: Ein Blick in die Zukunft

Kolumne

“Alarmstufe Rot! Ende der Christenheit schon 2300! Gott bewahre!”
Ja, wir alle haben sie schon gesehen: eine Statistik in Form einer pechschwarzen Linie, sie steigt und steigt scheinbar ohne Ende, betitelt ist sie mit einem reisserischen Spruch wie dem obigen. Himmel hilf!
Manchen scheint die Tatsache, dass sich die Kirchenaustritte mehren, wohl ein grosses beängstigendes Problem, das so bald wie möglich zu beheben ist. Was aber, wenn dieses Unvermeidliche auch eine riesige Chance ist? Ein Blick auf Realität und Zukunft der schweizer Kirche.

Dass die Kirche sich zurzeit im Mittelpunkt vieler kontroverser Themen wiederfindet, dürfte wohl für die Wenigsten etwas Neues sein. Missbrauch, Frauenpriestertum, Zölibat und die Segnung Homosexueller Paare, nur um mal die momentan wichtigsten Themen der schweizer Katholikinnen und Katholiken zu benennen. Ja, bei all diesen Angelegenheiten und den zugehörigen Reaktionen seitens der kirchlichen Obrigkeit scheint es nur angebracht, dass man sich von der Kirche distanzieren möchte. Hinzu kommt noch, dass nun viele, die schon lange nicht mehr kirchlich sozialisiert sind, den Entscheid treffen, rechtlich aus ihr auszutreten. Man wendet sich von der Kirche ab. Die Selbstverständlichkeit, mit der die Kirche in der Öffentlichkeit steht, ist daraufhin längst geschwunden. Dennoch tun dies offensichtlich bei weitem lange nicht alle; sonst würdest du diesen Artikel nicht lesen.

Aber was heisst es denn jetzt, wenn sich ein Teil der Bevölkerung von der Kirche verabschiedet, während ein anderer sich noch immer mit Herz und Verstand in ihr engagiert? Heisst es denn nicht, dass der erste Teil endgültig für sich erkennt, dass die Kirche nicht Teil seiner Zukunft sein kann? Dass sie nicht in seine Welt hineinpasst? Damit kann ich mich überraschend gut identifizieren. Ich würde in meiner Zukunft auch nicht in der Kirche von heute leben wollen. Ich würde mich für meine Zugehörigkeit schämen. Zum Glück ist Kirche nicht gleich Kirche, denn sie hat viele Seiten, und zum Glück ist die Kirche von heute die Kirche von heute, und die Kirche von morgen ist eine andere. Dafür sorgen schweizweit zehntausende oder sogar mehr, die sich für ihre Kirche einsetzen, die ihre Fehler und Mängel aufarbeiten und sie zu etwas besserem machen. Sie machen die Kirche aktiv zu einem Teil ihrer Zukunft. Sie formen sie, damit sie in ihre Zukunft passt.

Schlussendlich findet sich die Kirche in einer neuen Balance. Die künstliche Inflation der Mitgliedszahlen, die in der Geschichte ihren Ursprung findet, schwindet, und die heisse Luft verpufft. Hoffen wir, es finden sich in der Kirche auf einmal genau jene, die tatsächlich an ihr teilhaben wollen, die in ihr arbeiten, die an ihr arbeiten. Hoffen wir es, ja, arbeiten wir darauf hin, denn in der Zukunft – sei es in den nächsten zehn, fünfzig oder hundert Jahren – wird sich die Kirche nur noch durch die Übriggebliebenen (welche auch immer) definieren, und sie werden durch ihre Arbeit die Kirche definieren. Die Kirche wird sich selbst neu definieren. Vielleicht wird sie dann auch für die Allgemeinheit akzeptabel sein.

Plötzlich ist dann die Kirche nicht mehr «katholisch» im ursprünglichen Sinne, also universal, sondern nur noch ein viel kleinerer Teil der Gesellschaft, eine Religionsgemeinschaft neben vielen anderen. Vorbei sind die Tage, als sie das Öffentliche Leben diktierte, jetzt muss sie sich anpassen, damit sie von der Öffentlichkeit akzeptiert wird. Was aber ist die Kirche, wenn sie nicht mehr universal ist? Wofür steht sie? Wo fängt sie an, wo hört sie auf? Ist sie politisch? Ist sie säkular? Wer ist die Kirche? Das sind Fragen, auf die die Kirche in Zukunft neue Antworten finden muss. Die Kirche, allerdings, ist weder bloss ein Gebäude oder eine organistatorische Struktur noch lediglich ein Kollektiv von Pfarreien und Kirchgemeinden. Mehr als all dies fängt sie als Ausdruck des christlichen Glaubens bereits beim Individuum an. Das Individuum trägt die Kirche, es trägt die Kirche in sich, es formt sie, es macht sie aus, es tritt aus ihr aus. Nun muss das Individuum für sich selbst eine Antwort finden. Auch ich und du.

»Ich glaube an das Pferd.
Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.«


Kaiser Wilhelm II.
letzter Deutscher Kaiser

Darum will ich nun die Antwort präsentieren, die ich für mich gefunden habe:
Wir, die wir im Hier und Jetzt leben, wir müssen für uns selber denken und unsere Ideen selber umsetzen. Das heisst auch mal, sich gegen eine kirchliche Obrigkeit wehren, verstaubte Ideen in den Müll werfen, oder nachgeben. Aber das tun wir nicht nur für uns selbst oder füreinander, sondern auch für die nach uns. Wenn wir wollen, dass die Kirche in irgendeiner Form fortbesteht – und das will ich – dann müssen wir uns um unseren Nachwuchs kümmern. Wir müssen uns für ihn einsetzen, für seine Anliegen kämpfen, ja zuallererst einen Platz für ihn schaffen. Noch lange nicht sind die Möglichkeiten ausgeschöpft, die jungen Leute willkommen zu heissen, ihre Ideen einzubinden und die Kirche für sie spannend zu machen. Wie genau das geschehen soll, will ich hier nicht ansprechen, ich bin nun einmal weder Pädagoge noch Jugendarbeiter. Kaffeekränzchen, an denen exklusiv Menschen «im besten Alter» teilnehmen, gehören jedenfalls nicht dazu.
Warum aber sind die jungen Menschen überhaupt relevant für die Kirche? Eine scheinbar überflüssige Frage, dennoch ist es Wert, sich die Antwort in Erinnerung zu rufen:

Die jungen Menschen sind die Kirche der Zukunft.

Lassen wir sie ein – bevor sie austreten.

Flurin Rohweder, Redaktionsleitung

Andererseits – der Podcast

Im neuen Podcast “Andererseits”, produziert von theologie-erleben.ch, geht Theologiestudentin Lisa den beliebtesten Vorurteilen gegen Kirche und Christentum auf den Grund. Jetzt reinhören auf Spotify und überall, wo es Podcasts gibt!

Der Podcast Andererseits von Lisa de Andrade moderiert.

«Wunder lassen sich wissenschaftlich erklären.» «Die Bibel ist gegen Sex.» «Vor Kolumbus glaubte die Kirche, die Erde sei eine Scheibe.» Steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter solchen Aussagen oder handelt es sich um reine Vorurteile?

Im Podcast «Andererseits», produziert von theologie-erleben.ch, geht Theologiestudentin Lisa de Andrade aus Solothurn den beliebtesten Klischees über Kirche und Christentum auf den Grund. In unterhaltsamen Gesprächen fordert sie Theologinnen und Theologen der Uni Basel, Bern und Zürich heraus und will von ihnen wissen, was Sache ist!

Der Podcast ist eine Ergänzung zum Kartenset «Andererseits», das kostenlos auf theologie-erleben.ch erhältlich ist. Er richtet sich an Studierende, Jugendarbeiter*innen, Pfarrer*innen, Lehrpersonen und theologisch interessierte Erwachsene. Sie erhalten im Podcast in 15-20 Minuten Impulse, Hintergrundinfos und den aktuellen Stand der Forschung zu typischen Klischees und Fragen rund um das Christentum.

Ein Beispiel …

Podcasts und weitere Infos: theologie-erleben.ch/podcast